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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Hude

Wieder Diskussion mit Misstönen

14.08.2013

Hude Nachwuchsbands, Chöre und Kleinkünstler, aber auch die Macher der etablierten Konzertreihe „Hude live“ und der „Celtic Days“ können sich freuen: Ihnen winken ab 2014 Zuschüsse aus der Gemeindekasse. „Wir wollen Veranstaltern das Gefühl geben, dass wir sie als Gemeinde unterstützen und die kulturelle Vielfalt in Hude weiter stärken“, betonte Bürgermeister Axel Jahnz. Mit ihrer Idee, diese Form der Kulturförderung mit einem Budget von 5000 Euro auszustatten, traf die Verwaltung am Montagnachmittag im Sozialausschuss auf Wohlwollen. Der Ansatz sei „richtig und begrüßenswert“, lobte Friedrich Schnabel (CDU).

Details sollen nun für die nächste Fachausschuss-Sitzung am 21. Oktober vorbereitet werden. Der Verwaltung schwebt eine Förderung analog zur Regelung im Bereich der Partnerschaftsarbeit vor. Dort werden Zuschüsse für Begegnungen an Vereine, Verbände und Organisationen gezahlt, die sich an der Höhe der entstandenen Kosten orientieren und bei maximal 500 Euro gedeckelt sind.

„Vom Gefühl her“ würden Summen zwischen 200 und 500 Euro nach sehr wenig klingen, gab FDP-Ratsherr Dieter Dalle zu bedenken. Die Finanzspritzen seien für jemanden gedacht, „der nicht großartig den Klostersommer gestaltet, aber sich über 100 Euro Zuschuss sehr freut“, erläuterte Bürgermeister Axel Jahnz, der sich damit einen Seitenhieb auf den Kulturverein „Impuls“ nicht verkneifen konnte. Dass dessen Arbeit von der Gemeinde bis 2015 mit jeweils 10 000 Euro gefördert wird, hatte der Rat Ende 2012 nur mit knapper Ein-Stimmen-Mehrheit beschlossen, nachdem die Verwaltung das erste Mal eine Grundsatzdebatte über die Kulturförderung in Gang gebracht hatte.

Der Rat hatte seinerzeit auch beschlossen, das Thema von der Gemeindeverwaltung mit Kulturschaffenden erörtern zu lassen. Was daraus geworden ist, wollte SPD-Ratsherr Nico Rettcher wissen. „Die Entscheidung für Impuls ist in Ordnung und zu akzeptieren“, entgegnete Bürgermeister Jahnz. Man habe „hier und da“ Gespräche geführt, so zum Beispiel mit den „Celtic Days“-Veranstaltern und Arndt Baeck (Hude live). Mit „Impuls“ jedoch nicht.

Die Anregung des Christdemokraten Schnabel, darüber nachzudenken, „Impuls“ mit der Abwicklung des zusätzlichen Budgets zu betrauen, erteilte Jahnz eine strikte Absage. „Das muss ganz klar voneinander getrennt werden. Diese Aufgabe ist im Rathaus bestens aufgehoben“, meinte Jahnz. „Impuls führt ein anderes Leben als viele andere Kleinkünstler.“

Stephan Onnen
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2114

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