WüSTING - Bei vier Brandeinsätzen und elf Hilfeleistungen war die Freiwillige Feuerwehr Wüsting im vergangenen Jahr gefordert. Insgesamt 581 Einsatzstunden listete Ortsbrandmeister Gerold Carstens in seiner Bilanz während der Jahreshauptversammlung auf. 50 Feuerwehrmitglieder nahmen daran teil.
Neben dem Rückblick auf das Jahr 2010, das von Carstens mit dem Fazit „Alles tipp topp“ versehen wurde, standen Wahlen auf der Tagesordnung: Sämtliche Funktionsträger wurden wiedergewählt. Im weiteren Verlauf zeigten sich die Feuerwehrmänner diskutierfreudig. Breiten Raum nahm die Debatte um die Festlegung des wöchentlichen Dienstabends in Anspruch. Bei der anschließenden Abstimmung per Handzeichen behielten die Freitagsverfechter die Oberhand.
Elf Feuerwehr-Mitglieder hatten besonderen Grund zur Freude: Sönke Würdemann, Mike Haye und Oliver Wiechmann wurden offiziell zum Feuerwehrmann befördert. Holger Wieting, Ralf Carstens, Uwe Kuhlmann, Wolfgang Mertins und Gerold Grummer bekamen von Bürgermeister Axel Jahnz, dem 1. Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands, Peter Sparkuhl, und von Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf Urkunden für ihre 25-jährige Mitgliedschaft überreicht. Übertreffen konnte dies Karl Oeltjen, der für 60-jährige Feuerwehrmitgliedschaft geehrt wurde. Ortsbrandmeister Gerold Carstens empfing den 95-jährigen Oeltjen persönlich und bemerkte: „Karl war immer auf der oberen Schiene. Unsereins ist erst Feuerwehrmann, Karl war gleich Gemeindebrandmeister!“
Den beiden 65-jährigen Johann Menkens und Karl Wragge wünschte Carstens „viel Spaß bei den Senioren“, da sie nun in die Altersabteilung abtreten.
Bürgermeister Axel Jahnz war begeistert vom Engagement und der tollen Zusammenarbeit in der Wehr. Im vergangenen Jahr habe die Gemeinde rund eine Million Euro für das Rettungswesen ausgegeben. „Die Wüstinger Ortswehr leistet einen wertvollen Beitrag, damit die Gemeinde einen Spitzenplatz im Feuerwehrwesen des Landkreises Oldenburg einnehmen kann“, fügte er hinzu.
Peter Sparkuhl lobte die Wüstinger Feuerwehr für ihre feste Gemeinschaft: „Bewahrt Euch Eure Kameradschaft, denn heute ist es leider nicht mehr überall so, dass Kameradschaft großgeschrieben wird!“ Gemeindebrandmeister Frank Hattendorf brachte seine Wertschätzung so auf den Punkt: „Es ist schön, dass wir Euch haben.“
