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SHOWABEND Kösters Erfolg ist kein Hokuspokus

STEPHAN ONNEN

WüSTING - Magische Momente beim Jakkolo-Showabend im Gasthof Buchholz: Andreas Klein betritt die Bühne mit nacktem Oberkörper, er trägt eine weite Aikido-Hose. Sein Gesicht ist verdeckt mit einer weißen Maske. Als Magier „Swann“ lässt er Kugeln schweben und erweckt gemalte Bilder zum Leben. Die Gäste trauen ihren Augen nicht, als massive Metallringe sich auf wundersame Weise verketten oder eine brennende Kerze samt Ständer langsam zu tanzen beginnt.

Ähnlich verblüfft wie das Publikum am Sonnabend im Saal war man vor 25 Jahren bei der Deutschen Krebshilfe, als Horst Köster anfing, mit Jakkolospielen Geld für den guten Zweck zu sammeln. „Wir hatten damals nicht annähernd eine Vorstellung davon, was Jakkolo beinhaltet“, gesteht Anke Frericks, Marketing-Mitarbeiterin der Krebshilfe in Bonn. Heute hat Horst Köster mit seinem Team einen „bedeutenden Anteil an den Erfolgen, die unsere Organisation für krebskranke Menschen erzielt hat“, lobt Frericks. Sie dankte allen Beteiligten für die „großartige Unterstützung“ und überreichte Köster als „äußeres Zeichen“ eine Steele.

Über 200 000 Euro haben Köster und Co. für die Krebshilfe bisher eingespielt – diese magische Marke erreichte Gerit Menkens am vergangenen Mittwoch im Rahmen der Turnierwoche mit seinem Startgeld. Insgesamt wird Köster auch in diesem Jahr wieder mehr als 10 000 Euro aufs Spendenkonto der Krebshilfe überweisen: Zu den 5321,50 Euro als Turniererlös kommen noch Spenden in Höhe von rund 3000 Euro sowie 1100 Euro, die Karl-Heinz Meyer, Geschäftsführer des Bezirksverbandes Oldenburg, aus Stiftungsmitteln überreichte, und 350 Euro aus der Versteigerung von handsignierten Fußballtrikots, für die Marco Grauer beim Showabend als Auktionator Höchstgebote sammelte: Für 200 Euro sicherte sich Landrat Frank Eger die Arbeitskleidung von Werder Bremens Star Diego. 150 Euro war Bürgermeister Axel Jahnz das Trikot der Nationalmannschaft wert – mit „Original-Nutella-Fleck von Kevin Kuranyi“, wie Marco Grauer versicherte.

Ein tolles Programm sorgte beim Showabend für ein prächtiges Turnierfinale: Neben den Siegerehrungen und amüsanten Publikumsspielen trugen Magier „Swann“, die Wildeshauser Sängerin Jaqueline Schubert, Kinder des Reit- und Fahrvereins Holle-Wüsting, Wettkampf- und Showtanzgruppen des Bürgerfelder Turnerbundes und die Band „Promise“ zu einem mitreißenden Abend bei.

Schirmherr Axel Jahnz wünschte sich, dass auch in den nächsten 25 Jahren Jakkolo nicht nur als Sport im Raum steht, sondern „als Leuchtturm für einen großartigen Beitrag unserer Sozialgemeinschaft in Hude.“ „Wir werden weitermachen“, versprach Horst Köster.

8774 Jakkolo-Spiele für einen Zweck

8774 Spiele

wurden während der diesjährigen Jakkolo-Turnierwoche im Gasthof Buchholz in Wüsting-Grummersort gespielt. 318 Mannschaften und 215 Einzelteilnehmer gingen an den Start. Den Supercup des Schirmherrn, Bürgermeister Axel Jahnz, gewann Moritz Tschörtner, der sich im Finale gegen Navina Lüschen durchsetzte.

In die Siegerlisten

trugen sich u. a. außerdem ein: Marcel Viand und Navina Lüschen (gewannen in der Paarwertung den von Hattens Bürgermeisterin Elke Szepanski gestifteten Pokal), Schützenverein Wüsting (Vereinswertung), Katja Schröder (Vereinswertung/Einzel), Jessica Brüning (Kinderwertung/Einzel), Heimatverein Dingstede (Kinderwertung/Teams), Moritz Tschörtner (Einzelwertung Klasse A), „Die Unsterblichen“ (Mannschaftswertung/Masters), die „Moorlü“ (Heimat- und Bürgervereine), Schützenverein Hemmelsberg (Schützenvereine), Firma Müller Weser aus Bremen (Firmenwertung) und Landjugend Oberhausen (Kreislandvolkwertung).

Mehr Bilder unter: www.nwzonline.de/fotogalerie-landkreis

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