Hude - Matthias Rieger hat sich in Neuenkoop sein ganz eigenes Paradies geschaffen. Auf knapp zwei Hektar Land hat er im Laufe der letzten 20 Jahre ein Arboretum kreiert, das regelmäßig Ziel von Radtouren oder Gruppenausflügen ist. Nicht ohne Grund: In der außergewöhnlichen Pflanzensammlung finden sich nicht nur subtropische Gehölze, wie Eukalyptus, Magnolien, Hanfpalmen oder Mittelmeerzypressen, sondern auch ein großer Teich, an dessen Ufer die Besucher in Ruhe die Aussicht auf das große Idyll genießen können.

Die Pflanzen, die man im Arboretum Neuenkoop zu Gesicht bekommt, sieht man nicht alle Tage, ist es doch auch als Versuchsgarten ausgerichtet, „um den Leuten zu zeigen, was geht und was nicht“, so Gartengestalter Matthias Rieger.

Neben dem Arboretum Neuenkoop hatten am Sonntag auch acht weitere Gärten und Baumschulen im Rahmen der „Huder Gartenerlebnisse“ für Besucher geöffnet.

Die Huder Touristikpalette hatte zum dritten Mal in diesem Jahr zu dem außergewöhnliche „Gartenerlebnis“ geladen, am Sonntag unter dem Motto „Herbstglühen“. Bei besonders besucherfreundlichem Wetter reisten die Huder in die verschiedensten Ecken in Hude, um die paradiesischen Refugien der „grünen Adressen“ zu freuen. Dazu gehörte auch der Familiengarten Mümken, den Mike und Anne Mümken in mühevoller Kleinarbeit selbst gestaltet haben.

Und auch der Landschaftsgarten Evers von Horst Evers oder Tibke Vehlies „Garten-Oase“ lockte die Besucher. Elge Gerdes-Röben von den Huder Klosterfreunden bot außerdem eine Führung durch den Park von Witzleben an.

In Horst und Heide Stünkels Gartenparadies fanden sich – wie gewohnt – viele interessierte Besucher ein, um den bunten Park mit all seinen Hütten, Sitzgelegenheiten, Teichen und Pflanzen in Augenschein zu nehmen. Weiterhin hatten auch die Baumschulen Siefken und Tönjes für Gartenfreunde ihre Pforten geöffnet.

Bei sonnigem Herbstwetter konnten die Besucher der Huder Gärten damit einen guten Überblick über die Pflanzenvielfalt in dieser Jahreszeit gewinnen.