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NWZonline.de Region

Ingo Taphorn plagt die Qual der Wahl

12.08.2005

[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE]KREIS CLOPPENBURG KREIS CLOPPENBURG/GRA - Mit Prognosen halten sich die Trainer und Verantwortlichen der Teams der Fußball-Kreisliga Cloppenburg merklich zurück. Jeder weiß: Wohl noch nie war die Spitze so ausgeglichen wie in diesem Jahr. Gleich eine Hand voll Mannschaften kommen für den Titel in Frage. Neben Thüle, Gehlenberg und Ramsloh fallen immer wieder die Namen SV Bethen und BW Galgenmoor.

Bethens neuer Coach Ingo Taphorn hängt die Messlatte nach dem verpassten Aufstieg – der SV Bethen scheiterte im Relegationsspiel an den SFN Vechta – wieder hoch. Seine Mannschaft solle eine gute Saison spielen und am Ende einen Platz im oberen Drittel belegen. Bei aller Bescheidenheit: Bethen ist erneut ein Titelkandidat. Denn bis auf Jakob Niemeyer, der zum SV Emstek wechselte, blieb der Kader des Vorjahres zusammen. Verstärkt wurde die Elf mit sechs neuen, allesamt talentierten Fußballern. Taphorn hat also die Qual der Wahl. Schon alleine um die Plätze im Mittelfeld balgen sich sage und schreibe zwölf Spieler.

BW Galgenmoor hat sich ähnliche Ziele gesetzt. Im Jahr eins nach der Spielertrainer-Ära Reiner Landwehr – er bleibt der Mannschaft auf dem Feld erhalten – verlangt Neu-Coach Manfred Timme von seinen Leuten, oben mitzuspielen. Alles andere würde ihm ohnehin niemand glauben. Denn trotz einiger Veränderungen im Team – fünf Abgängen stehen acht Neuzugänge gegenüber – kann er auf die Dienste einer routinierten Mannschaften zurückgreifen. Viel ist in Galgenmoor jedoch von den Spielern wie Landwehr, Gerrit Bornemann und Christian Meyer abhängig – das zeigte schon die vergangene Spielzeit. Bleiben sie aber von Verletzungen verschont, gehört Galgenmoor zu den Favoriten.

Noch nicht ganz auf Augenhöhe mit den Spitzenteams spielt der BV Essen in der Saison 2005/2006. Immerhin: Der neue Coach Martin Sommer kann sich über die Dienste des Löninger Spielmachers Daniel Grothaus freuen. Sommers Aufgabe ist es aber eher, einen schlagkräftigen Kader für die kommenden Jahre zu formen. Denn die Abgänge von Kevin Hörsting und Christian Niehe sind auch für den BV Essen nicht so einfach wegzustecken.

Deutlich verjüngt hat sich der FC Lastrup. Sechs A-Jugendliche ergänzen den Kader von Spielertrainer Markus Thien. Wobei gerade Simon Wichmann (vormals A-Junioren BV Cloppenburg) das Team erheblich verstärkt. Keine Frage: Auch sonst hat Lastrup gute Spieler: Neben Thien gehören vor allem Regisseur Bojan Dodos, Keeper Tom Bremersmann und Stürmer Steffen Zumdohme zu den Korsettstangen einer Mannschaft, die ihr Ziel, unter den ersten Sechs zu landen, knapp verfehlen wird.

Keinesfalls für das obere Drittel reichen wird es für den SV Evenkamp, den zweiten Absteiger aus der Bezirksklasse. Die Mannschaft von Trainer Aloys Kötter spielte zwar eine passable Rückrunde, in der Breite ist das Team aber zu schwach besetzt – zumal erfahrene Spieler wie Andreas Peek oder Olaf Friese nicht mehr für die Kötter-Elf spielen werden. Ferner wurde der Kader nur mit Spielern aus unterklassigen Mannschaften aufgefüllt. Evenkamp muss aufpassen, nicht durchgereicht zu werden.

Irgendwo zwischen Platz sieben und elf wird am Ende der SV Cappeln landen. Der Vorjahresfünfte möchte laut Trainer Frank Kohlsdorf „das Vorjahresergebnis wiederholen“. Dazu wird es in diesem Jahr aber wahrscheinlich nicht reichen, weil sich zu viele Konkurrenten mit Hochkarätern verstärkten. Namhafte Zugänge fehlen Cappeln dagegen. Vielleicht sorgte die starke Rückrunde der vergangenen Saison noch für Euphorie.

Schwer einzuschätzen sind die Sportfreunde Sevelten. Fest steht, dass die Mannschaft von Trainer Michael Klein Thomas Kempf, ein absoluter Kracher vom Bezirksoberligisten VfL Löningen, in die eigenen Reihen lotste. Bleibt er fit, wird er Sevelten spielerisch in jedem Fall bereichern. Trotzdem ist Klein vorsichtig. Mehr als den Klassenerhalt erwarte er von seinen Spielern nach der verkorksten Vorsaison nicht. Auch in dieser Spielzeit wird sein Team wieder zu kämpfen haben.

Gleiches gilt für die DJK Elsten. Das Sagen auf der Trainerbank jetzt das Lüscher Urgestein Ludger Sommer. Der neue Coach kann auf einen fast unveränderten Kader zurückgreifen. Allerdings hatte dieser schon in der vergangenen Saison einige Probleme, die Klasse zu halten. Aber vielleicht sorgt Sommer ja für den nötigen Motivationsschub in Elsten. Denn der ist bitter nötig.

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