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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

„Wir werden uns kräftig Hallo sagen“

12.05.2018
Frage: Herr Dula und Herr Ali, vor zwei Jahren haben Sie gemeinsam bei den Oldenburg Knights gespielt, jetzt treffen sie an diesem Sonntag in der German Football League als Gegner aufeinander. Wie groß ist die Vorfreude auf das direkte Duell von Frankfurt Universe und Marburg Mercenaries?
Adrian Dula (27): Mir persönlich bedeutet es viel, gegeneinander zu spielen. Ali und ich haben uns schon in Oldenburg immer gut verstanden – auch neben dem Platz. Und wir wollten beide den nächsten Schritt wagen. Das haben wir getan – zwar nicht gemeinsam, aber so ist es auch schön, und es fühlt sich gut an. Ich bin stolz auf Ali – wer hätte gedacht, dass wir uns so wiedersehen.
Vangogh Mohamed Ali (27): Absolut! Durch die Positionen, die wir beide bekleiden, werden wir auf dem Feld auf jeden Fall aufeinandertreffen. Wir werden uns also einige Male kräftig Hallo sagen (lacht). Im Training in Oldenburg haben wir immer „getrashtalked“, um den Wettbewerb zwischen Offense und Defense anzuheizen. Ich bin stolz auf „Ada“, weil er es in den Kader eines der besten deutschen Teams geschafft hat und freue mich auf ein Wiedersehen auf dem Feld.
Frage: Für Sie beide ist es die erste Saison in der höchsten deutschen Spielklasse. Wie lief es bislang bei den Frankfurt Universe, Herr Dula? Und wie gut sind die Marburg Mercenaries auf das direkte Duell vorbereitet, Herr Ali?
Dula: Die Vorbereitung ist prinzipiell sehr gut verlaufen. Wir haben bis jetzt alle Spiele gewonnen und sind ins Eurobowl-Finale eingezogen. Klar muss man sich in einigen Bereichen noch finden, aber wir arbeiten auf Hochtouren.
Ali: Bei uns lief’s auch sehr gut. Dass unsere Importspieler recht früh in Deutschland ankamen, trug einen großen Teil dazu bei, dass wir bereits in der Vorbereitung als Team zusammenfanden und auch deswegen sehr gut in die Saison starten konnten. Durch meinen Positionswechsel zum Full Back musste ich leider 10 Kilogramm zunehmen, aber in der GFL tut man einiges, um auf dem Feld stehen zu dürfen.
Frage: Wo sind die Unterschiede zur Regionalliga? Sie haben ja zuletzt in der vergangenen Saison bei den Oldenburg Outlaws „nur“ in der Landesliga gespielt, Herr Ali?
Ali: Wir haben immer eine volle O-Line im Training (lacht). Neben dem Qualitätsunterschied bei den Spielern sieht man Unterschiede vor allem im Training. Zum Beispiel werden im Training viel weniger Basics trainiert. Und beim Konditionstraining wird davon ausgegangen, dass jeder in der Lage ist, sich selbst fit zu halten. Des Weiteren kommt noch ein intensives Videostudium der anderen Teams mit den Trainern, aber auch allein hinzu. Ein Trainer sagte mal zu mir: Ab der GFL2 ist es kein Hobby mehr. Und das stimmt.
Dula: Der Unterschied zur Regionalliga ist gewaltig. Das Spiel ist deutlich komplexer, schneller und härter. Kleinste Fehler werden direkt bestraft.
Frage: Wie verlief die bisherige Saison persönlich?
Dula: Für mich bis jetzt okay. Ich habe meine Spielzeit bekommen – zwar deutlich weniger als in Oldenburg, aber meine Zeit wird kommen. Ich habe viel zu lernen, befinde mich aber in einem guten Prozess. Ich bin froh, vom Know-How des Trainerstabs und meiner erfahrenen Mitspieler profitieren zu können.
Ali: Für mich lief es bislang sehr gut. Wir haben uns im Vorbereitungsspiel gegen Zweitligist Nürnberg Rams etwas schwergetan, konnten aber das erste Saisonspiel gegen Kirchdorf deutlich gewinnen. Die Serie werden wir natürlich gegen Frankfurt fortsetzen (lacht).
Frage: Wo liegen die Stärken des jeweiligen Anderen?
Dula: Ali ist schwer auf den Boden zu bringen und läuft immer weiter. Er ist schwer beim ersten Kontakt zu stoppen.
Ali: Physisch hat „Ada“ alle Talente, die ein Defense End braucht. Er ist schnell, kräftig, groß, energisch und hat eine riesige Armspannweite. So wird er für jeden O-Liner oder natürlich auch Full Back schwierig zu blocken. Da der Sprung in die GFL doch groß ist, werden die Frankfurter ihm noch einiges beibringen, um ihn zu einem noch besseren Spieler zu machen.

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