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Lkw ausgebrannt – Verkehrsbehinderungen auf der A 29
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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Berufliche Ausbildung zu wenig wertgeschätzt

24.04.2019
Frage: Frau Ministerin, der Fachkräftemangel wird nach Ansicht von Experten auch in den nächsten Jahren dramatisch ansteigen. Wie lässt sich hier Abhilfe schaffen?
Karliczek: Als Bundesregierung setzen wir hier an vielen Stellen an. Ganz zentral ist, dass wir unseren Nachwuchs für die Zukunftsthemen begeistern und optimal ausbilden. Davon hängt noch mehr die Zukunft ab, als Fachkräfte aus dem Ausland zu gewinnen. Für mich ist die Stärkung der beruflichen Ausbildung ganz wichtig. Die berufliche Ausbildung wird immer noch zu wenig wertgeschätzt.
Frage: Wie wollen Sie die berufliche Bildung stärken?
Karliczek: Die Betriebe bilden schon sehr zielgenau aus, um ihren Bedarf zu decken. Auch das wird vielfach unterschätzt. Über 70 Prozent der Auszubildenden werden im selben Betrieb übernommen. Das zeigt doch: Ausbildung lohnt sich für die Beschäftigten und auch für die Betriebe und die gesamte Wirtschaft. Es gibt mittlerweile knapp 58 000 freie Ausbildungsstellen. Wir tun eine Menge, um die Ausbildung attraktiver zu machen. Es kommt eine Mindestausbildungsvergütung. Unsere hochwertige berufliche Weiterbildung zum Meister oder Betriebswirt wollen wir international stärker vergleichbar machen. Wir führen ergänzende Berufsbezeichnungen ein, die gerade in großen weltweit operierenden Unternehmen besser verstanden werden dürften.
Frage: Wie wollen Sie Weiterbildung besser fördern?
Karliczek: Wir entwickeln eine nationale Weiterbildungsstrategie. Um das lebensbegleitende Lernen voranzubringen, werden wir auch das Aufstiegs-Bafög weiterentwickeln. Damit wird die Weiterbildung über mehrere Fortbildungsstufen finanziell gefördert.
Frage: Es gibt Kritik an Ihrer Bafög-Reform. Zu spät und zu wenig, heißt es. Greifen Ihre Pläne zu kurz?
Karliczek: Also zunächst: Das ist eine wirklich große Reform. In dieser Wahlperiode werden wir 1,2 Milliarden Euro mehr für das BAföG ausgeben. Das ist eine stattliche Summe und davon wird auch die Mitte der Gesellschaft profitieren. Die sogenannten Bedarfssätze werden steigen – der Förderungshöchstbetrag auf bis zu 861 Euro im Jahr 2020. Beim Wohnkostenzuschlag werden wir 30 Prozent drauflegen.
Frage: Wie lässt sich mehr bezahlbarer Wohnraum für Studenten schaffen?
Karliczek: Was Studierenden wirklich hilft, sind neue Wohnheimplätze. Hier sind die Länder in der Pflicht zu bauen.
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Andreas Herholz Korrespondentenbüro Berlin
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