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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Bürgermeister: Als „Steuermann“ im Rathaus

15.06.2019
Frage: Herr Schmidtke, seit 2013 sind Sie im Amt. Mit Ihrer Erfahrung von sechs Jahren: Worauf kommt es im Amt als Bürgermeister an?

Schmidtke: Als Bürgermeister möchte ich dafür sorgen, dass es der Gemeinde gut geht und sich die Menschen, die hier leben, wohlfühlen. Dazu braucht es neben einer starken und hochmotivierten Verwaltung auch einen Gemeinderat, mit dem man etwas bewegen kann. Wir haben sowohl das Eine wie auch das Andere und so lässt es sich als Bürgermeister sehr gut arbeiten. Ich selbst verstehe mich als „Steuermann“, der sowohl die richtige Richtung als auch die erforderliche Geschwindigkeit vorgibt und der die Menschen dabei mitnimmt.

Frage: Was überwiegt: Die Arbeit im eigenen Büro oder die Termine außerhalb?

Schmidtke: Den Großteil meiner Arbeitszeit verbringe ich natürlich am Schreibtisch. Und hier sind es in erster Linie Verwaltungsaufgaben, wie die Organisation von Abläufen, die Umsetzung von Beschlüssen oder die Ratsarbeit, die den Tagesablauf bestimmen. Es gibt darüber hinaus aber eine Vielzahl weiterer Aufgaben, die außerhalb des Rathauses zu erledigen sind. So geht es regelmäßig zum Landkreis, den Nachbargemeinden, zu übergeordneten Behörden, zu Veranstaltungen sowie Baustellen- und Betriebsbesuchen, die diesen Beruf so wahnsinnig abwechslungsreich machen.

Frage: Was sind die angenehmen Aufgaben als Bürgermeister?

Schmidtke: Das sind so viele, die kann man gar nicht alle aufzeigen! Auf jeden Fall ist es der Kontakt zu den Menschen. Ob auf der Straße, bei Veranstaltungen oder aber dem Besuch von Geburtstagen und Jubiläen, ich nutze jede Gelegenheit um mit den Bürgerinnen und Bürgern in unserer Gemeinde ins Gespräch zu kommen. Aber auch die Möglichkeit, etwas zu bewegen, etwas anzuschieben und dann zu Ende zu bringen. Besonders angenehm sind die Besuche unserer Vereine, der Schulen und unserer Städtepartner in Belgien und Polen als auch die Trauung von heiratswilligen Paaren. Der Beruf ist wahnsinnig interessant und abwechslungsreich.

Frage: Und die unangenehmen?

Schmidtke: Nicht so angenehm ist es, wenn Bürgerinnen und Bürger durch Maßnahmen unserer Gemeinde beeinträchtigt werden. Wir sind in Bewegung, entwickeln uns weiter und da kann das Wohl der Allgemeinheit schnell mal zu Lasten des Einzelnen gehen. Mehr fällt mir dann aber auch nicht ein…

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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