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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Bundestagswahl: „Es gibt keine Wechselstimmung“

18.08.2017

Frage: Herr Güllner, es sind noch gut fünf Wochen bis zur Bundestagswahl. Die Union führt zweistellig. Ist das Rennen schon gelaufen?

Güllner: Die Bundestagswahl ist erst am 24. September, 18 Uhr, gelaufen. Die Positionen der beiden Großen, Union und SPD, sind aber relativ festgezurrt. Natürlich kann sich noch etwas bewegen in den letzten Wochen. Aber nicht mehr so viel wie häufig behauptet wird. Es gibt keine Wechselstimmung in Deutschland. Bei der SPD heißt es immer, 60 Prozent würden sich erst in den letzten Tagen vor der Wahl entscheiden. Das ist natürlich Quatsch!

Frage: Sie vertreten die These, dass die SPD auf keinen Fall mehr über 30 Prozent kommen kann. Wie lässt sich das belegen?

Güllner: Viele Wählerinnen und Wähler sind festgelegt oder haben zumindest eine klare Präferenz. Mindestens ein Viertel der Wahlberechtigten wird nicht zur Wahl gehen. Es bleiben ungefähr 15 Prozent, deren Entscheidung tatsächlich noch offen sein dürfte. In der Gruppe der Unentschlossenen hat die SPD sicherlich mehr Potenzial. Aber unter dem Strich wird es nicht mehr reichen, um auf 30 Prozent oder darüber hinaus zu kommen.

Frage: Woran liegt es? Warum können Martin Schulz und die SPD mit ihrem Programm nicht punkten?

Güllner: Anfangs wurde Schulz noch positiv zugeschrieben, dass er nicht zum Berliner Polit-Establishment gehört. Das hat sich inzwischen relativiert. Er versucht, den Wählerinnen und Wählern immer den Eindruck zu vermitteln: „Ich bin einer von Euch!“ Das aber reicht nicht. Sonst könnte ja auch mein Nachbar Kanzler werden. Schulz ist es nicht gelungen, der SPD politische Kompetenz einzuhauchen. Zumindest wird sie ihr nicht zugeschrieben.

Rasmus Buchsteiner Korrespondentenbüro Berlin
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