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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Darum spielt ein Ex-Nationalspieler gegen Jeddeloh

23.08.2018
Frage: Herr Schulz, sind Sie schon in der Regionalliga angekommen?
Christian Schulz (35): Ja, bin ich. Es macht wirklich Spaß, mit meinen jungen Teamkollegen zu spielen. Ich kann ihnen ein bisschen beibringen und bleibe selbst noch gut in Schuss.

in der Vita stehen Vier Länderspiele

Christian Schulz (35) stammt aus Bassum (Kreis Diepholz) und durchlief die Jugendabteilung von Werder Bremen. Von 2002 bis 2007 war er für die Werder-Profis aktiv und gewann mit der Mannschaft 2004 die Meisterschaft und den DFB-Pokal. Von 2007 bis 2016 spielte er für Hannover 96, ehe er zwei Jahre für Sturm Graz in Österreich aktiv war. Der Abwehr- und Mittelfeldspieler bestritt zwischen 2004 und 2010 insgesamt vier Länderspiele.

Frage: Sie haben viele Jahre lang für Werder Bremen und Hannover 96 in der Bundesliga gespielt und waren von 2016 bis 2018 in Österreichs erster Liga für Sturm Graz aktiv. Warum sind Sie nun in der vierten Liga in Deutschland?
Schulz: Es gab während meiner Zeit in Graz engen Kontakt nach Hannover. Der Verein hat mich gefragt, ob ich nach meiner Zeit in Österreich wiederkommen und bei 96 mitarbeiten möchte. Und das tue ich nun – zunächst als erfahrener Spieler, der in der U 23 den jüngeren Akteuren helfen kann.
Frage: Und danach?
Schulz: Das steht noch nicht fest. Ich lerne den Verein derzeit noch viel genauer kennen, als es zu meiner Zeit als Profi war. Und dann werde ich – natürlich in enger Abstimmung mit 96 – irgendwann entscheiden, an welcher Stelle ich mich am besten einbringen kann.
Frage: Möglicherweise als Trainer im Jugendbereich?
Schulz: Ja, vielleicht. Ich möchte auf jeden Fall die nötigen Trainerscheine machen.
Frage: Ist die Regionalliga ein guter Ort für eine zweite Mannschaft eines Erstligisten, um junge Spieler fit für die Bundesliga zu machen? Oder ist der Schritt zu groß?
Schulz: Es hat Vor- und Nachteile. Natürlich ist schon in der 3. Liga die Spielgeschwindigkeit eine viel höhere als in der Regionalliga. Von daher ist der Sprung in die Bundesliga natürlich ein riesiger. Auf der anderen Seite ist der Konkurrenzkampf in der Regionalliga nicht so ausgeprägt wie in der 3. Liga, die Spieler haben dadurch etwas mehr Raum zur Entfaltung. In Hannover werden die Spieler außerdem auch so gut auf die Bundesliga vorbereitet. Denn die Abläufe im Nachwuchsleistungszentrum von 96 sind denen der Profis schon recht ähnlich. So können sich die Spieler in der U 23 schon einmal damit vertraut machen, wie das Leben als Profi so läuft.
Frage: Sie sind nun wieder in Hannover gelandet. Stand auch eine Rückkehr zu Werder Bremen im Raum?
Schulz: Auch das wäre möglich gewesen. Ich hatte während meiner Zeit in Graz darüber ein Gespräch mit Werder-Geschäftsführer Frank Baumann. Aber die Möglichkeiten in Hannover haben mich einfach mehr gereizt. Ich habe dort neun Jahre gespielt, habe meine Frau dort kennengelernt und wir haben dort ein Haus. Es passte einfach alles.
Frage: Wenn an diesem Samstag um 15.30 Uhr in der Bundesliga Werder Bremen gegen Hannover 96 spielt, sind Sie nahezu zeitgleich, um 16 Uhr, mit der zweiten Mannschaft von 96 in der Regionalliga beim SSV Jeddeloh gefordert. Was wissen Sie über Jeddeloh? Der Verein spielt schon das zweite Jahr in der Regionalliga. Aber Sie sind ja neu in der Klasse.
Schulz: Ich weiß noch nicht so furchtbar viel über die Mannschaft. Ich habe mir im Internet mal den Kader angeschaut. Nils Laabs kenne ich, mit dem habe ich vor vielen Jahren in der Werder-Jugend zusammengespielt. Aber bis zum Spiel wird uns unser Trainer Christoph Dabrowski entsprechend vorbereiten.

Hauke Richters
Leitung
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2030

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