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Aktualisiert vor 29 Minuten.

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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

„Comeback der FDP möglich“

15.09.2014
Die AfD ist eine Partei im Werden, meint Karl-Rudolf Korte (55). Er ist Politikwissenschaftler an der Universität Duisburg-Essen.
Frage: Die Alternative für Deutschland zieht nun auch in Brandenburg und Thüringen in die Landtage ein. Wird die Partei jetzt dauerhaft zum politischen Faktor in Deutschland?
Korte: Man sollte nicht voreilig mit solchen Bewertungen sein. Auch bei der Piratenpartei haben viele geglaubt, dass sie sich dauerhaft etablieren kann. Die Alternative für Deutschland spricht derzeit Defizite im politischen System an und erreicht damit Wähler, die andere Parteien nicht erreichen. Die AfD ist eine Partei im Werden. Sie hat einen neoliberalen, einen nationalkonservativen und einen rechtspopulistischen Flügel. Es ist derzeit noch völlig offen, welcher davon sich durchsetzen wird.
Frage: Die SPD wird stärkste Kraft in Brandenburg, schneidet in Thüringen dagegen schwach ab, liegt nahezu gleichauf mit der AfD. Welches Signal geht von diesem Wahlabend für den Bund aus?
Korte: Die SPD ist prinzipiell multi-koalitionsfähig. In Thüringen hat sie die Bündnisfrage offen gelassen, sich unentschieden gezeigt. Das hat ihr nicht genutzt, eher geschadet. 2009 wäre Rot/Rot/Grün in Thüringen möglich gewesen. Auch damals ist es nicht gelungen, dieses Bündnis zustande zu bringen. Ich gehe davon aus, dass die SPD jetzt auf eine Große Koalition in Thüringen zusteuert.
Frage: Steht die FDP vor dem politischen Tod?
Korte: Die FDP hatte die Niederlagen bei den Landtagswahlen in diesem Jahr in Sachsen, Thüringen und Brandenburg bereits eingepreist. Entscheidend für die FDP wird die Landtagswahl 2016 in Baden-Württemberg sein. Das ist das Stammland der Liberalen. Wenn dort der Einzug in den Landtag gelingt, ist ein Comeback der FDP durchaus möglich. Es gibt durchaus noch Platz für sie im Parteiensystem.
Rasmus Buchsteiner Korrespondentenbüro Berlin
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