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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Watt-En-Schlick In Dangast: Moop Mama präsentiert neues Album mit neuen Features

31.07.2019

Dangast

Frage: Hallo Keno, wäre Moop Mama ein Backrezept: Wie sähe die Zutatenliste aus?
Langbein: Zum Glück sind wir kein Rezept, irgendwas würde mit einem lauten Knall kaputtgehen...
Frage: 2017 wart Ihr das letzte Mal auf dem Watt-En-Schlick. Dieses Jahr spielt Ihr am Samstag um 20 Uhr. Worauf freut Ihr euch?
Langbein: Das Watt En Schlick, Dangast, das Kulturhaus und seine Betreiber sind für uns mittlerweile eine kleine Bandheimat geworden. Wir waren schon oft da und freuen uns am allermeisten auf die tolle, freundliche Stimmung und die Atmosphäre auf dem Festival, weil dort wirklich alles mit sehr viel Liebe gemacht wird. Da würden wir alle auch privat hingehen – und ein paar bleiben sogar über das gesamte Wochenende, um das super Line-Up anzuschauen und etwas Meerluft zu atmen.
Frage: …und worauf freut Ihr euch noch?
Langbein: Rhabarberkuchen.
Frage: Auf Eurem neuen Album „ICH“ gibt es mehrere Features mit anderen Künstlern. Ist euch die Zusammenarbeit mit anderen Musikern wichtig?
Langbein: Zusammenarbeiten haben sich für uns immer natürlich ergeben. Wir würden nie ein Feature erzwingen, aber wenn wir mit jemandem zusammenarbeiten, ist es immer eine Bereicherung.
Frage: Was gefällt Euch noch an solchen Kooperationen?

Das Watt-En-Schlick-Festival 2019

Los geht es an diesem Freitag, 2. August. Einlass ist ab 13.30 Uhr, die Eröffnung findet um 14.30 Uhr statt. Das Watt-En-Schlick endet am Sonntag, 4. August. Das letzte Konzert beginnt um 22 Uhr.

Die Festivalkarten für alle drei Tage sind bereits ausverkauft. Tageskarten gibt es, solange der Vorrat reicht, noch an den Tageskassen. Die Karten für den Eröffnungstag sowie den Sonntag kosten 59 Euro, am Samstag werden 65 Euro fällig.

Neben Moop Mama stehen unter anderem Sophie Hunger, Dendemann, Blond, Enno Bunger und Faber auf den Bühnen des Festivals.

    www.wattenschlick.de

Langbein: Im Optimalfall bekommt man einen Einfluss, der einen über den eigenen, musikalischen Tellerrand schauen lässt...
Frage: Moop Mama war schon immer politisch. Auf „ICH“ werdet Ihr unter anderem bei „Shitstorm“ sehr deutlich. Wenn Du jetzt hörst, dass mehr über Schweinefleisch in Kitas denn über rassistisch motivierte Gewalttaten diskutiert wird: Was geht da in Dir vor?
Langbein: Deutschland ist immer noch blind auf dem rechten Auge! Wir haben ein echtes traditionelles, statistisch nachvollziehbares Problem mit rechtem Terror in Deutschland. Wer es nicht glaubt, dem kann ich den Podcast „Lage der Nation“ Folge 146 vom 18. Juni empfehlen. Die beleuchten das Thema recht unideologisch und klar.
Aber das ist das eine... Das andere ist, dass wir alle bei uns selbst anfangen müssen. Rassismus ist ein strukturelles Problem, von dem eine weiße Mehrheit profitiert. Oft ohne es zu reflektieren oder zu bemerken. Wenn man anfängt, sich damit zu beschäftigen, muss man sich selbst Fehler eingestehen und begreifen, dass das Problem nicht mit „Ich bin doch kein Nazi“ abgehakt ist. Wir haben Arbeit zu tun!
Aber bevor ich jetzt den Rahmen dieses Interviews sprenge empfehle ich lieber zwei Bücher, die jeder gelesen haben sollte: „Exit racism“ von Tupoka Ogette und „Deutschland schwarz weiß“ von Noah Sow, das gibt es sogar als Hörbuch-Version auf Spotify.
Frage: Zurück zum Festival: Euer Ex-Rapper Fatoni ist ja auch da. Dürfen wir uns auf ein Doppel auf der Bühne freuen?
Langbein: Vielleicht, ich habe ihn telefonisch noch nicht erreicht.
Frage: Wäre das WES nicht eine gute Möglichkeit, um mal wieder eine Folge „Moop Mama trifft…“ zu drehen? Wer wäre da Euer Favorit aus dem Line-Up?
Langbein: Mmmh... Dende wahrscheinlich...
Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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