Herr Fahrenholz, Sie sind in diesem Jahr Sprecher der Wirtschaftsjunioren bei der Oldenburgischen IHK. Warum engagieren Sie sich?
Fahrenholz Das ist einfach naheliegend. Ich bin vor ca. acht Jahren Mitglied geworden, weil ein Erfahrungsaustausch auf sehr persönlicher Ebene stattfindet. Der oder die Sprecher/-in wird aus den Mitgliedern jedes Jahr neu gewählt und repräsentiert innerhalb des Jahres alle Junioren. Der Kreis besteht aus Unternehmern und Führungskräften aus dem gesamten Oldenburger Land und aus allen Branchen.
Was machen die Wirtschaftsjunioren?
FahrenholzEs gibt eine breite Palette von Aktivitäten. Dazu gehören zum Beispiel Firmenbesichtigungen. Man tauscht sich aus – und stößt dabei immer wieder auf Anregungen für den eigenen Betrieb. Daneben bilden wir aber auch das Sprachrohr der jungen Wirtschaft und wollen unsere Themen platzieren. Dazu gehören die „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ sowie „Schule und Wirtschaft“.
Ein Beispiel?
Fahrenholz Einer unserer Arbeitskreise versucht, Schüler und Wirtschaft besser zusammenzubringen. Da gibt es zum Beispiel jedes Jahr einen Schülerwettbewerb mit mehr als 100 Klassen. Zudem haben wir ein Broschüren-Projekt gestartet, mit dem Unternehmen sich gezielt bei Hauptschülern vorstellen. Viele Hauptschüler meinen ja, sie hätten kaum Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Tatsächlich ist es ganz anders. Die Broschüre gibt konkrete Hinweise zum Bewerben.
Welche Akzente setzen Sie als Sprecher?
Fahrenholz Als Sprecher aus dem Oldenburger Münsterland versuche ich, Einblicke in Betriebe aus meiner Region zu ermöglichen. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit dem IHK-Jahresthema Infrastruktur und diskutieren über die echten Probleme vieler Unternehmen bei vernachlässigten Verkehrsin-frastrukturprojekten.
