Klaus-Dieter Gutwin (Bild) ist Ansprechpartner des COPD-Treffs Oldenburg.
Welchen Einfluss hat die Witterung auf Ihre Erkrankung?
GutwinWenn die Luft sehr kalt und feucht ist, bekomme ich Probleme mit der Atmung und es kommt vermehrt zur Schleimbildung. Trotzdem gehe ich natürlich raus in die Natur. Es hilft, drei Mal am Tag das verordnete COPD-Medikament zu inhalieren. Zudem gehe ich zwei Mal in der Woche zur Physiotherapie. Der wöchentliche Termin beim Lungensport fällt wegen der Corona-Pandemie leider seit mehr als einem Jahr aus.
Wie kommen Sie in Zeiten von Corona zurecht?
GutwinIch bin kein ängstlicher Mensch und gehe mit OP-Maske vor die Tür – etwa zum Einkaufen oder Spazieren gehen. Dabei achte ich wegen meiner COPD-Erkrankung darauf, die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Ich stehe morgens um 4.30 Uhr auf und bin meistens vom Einkaufen zurück, wenn die anderen erst losgehen. Ansonsten befolge ich genau und konsequent alle vorgegebenen Schutzregeln zur Hygiene und für einen ausreichenden Abstand. Die FFP 2-Maske kann ich allerdings nicht nutzen, weil ich dadurch zu wenig Luft bekomme. Ich setze eine OP-Maske auf, um andere zu schützen.
Worauf hoffen Sie?
GutwinDass sich das Leben irgendwann normalisiert.Unser COPD-Treff kann in Zeiten von Corona nicht stattfinden. Der Austausch mit den Gruppenmitgliedern erfolgt telefonisch, was zwar hilft, das ansonsten monatliche persönliche Zusammentreffen aber nicht ersetzen kann.
