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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

„Die wirtschaftlichen Hintergründe erkennen“

11.05.2017
Frage: Herr Professor Kaminski, die Oldenburger Bildungsreihe „1x1 der Wirtschaft“ des Instituts IÖB und der Wirtschaftsbildungsinitiative wigy ist eng mit Ihrem Namen verbunden. Was treibt Sie an, sie nach vielen Jahren immer noch wieder fortzusetzen?
Kaminski: Ganz einfach: Weil es immer wieder neue Themen gibt! Unser Alltag verändert sich, man muss sich ständig mit Veränderungen auseinandersetzen – und sollte auch die wirtschaftlichen Hintergründe erkennen. Wir haben aber den Eindruck, dass die ökonomische Bildung dafür oft noch nicht ausreichend ist. Zur Verbesserung wollen wir einen kleinen, aber stetigen Beitrag leisten. Und das soll dann eben nicht trocken rüberkommen, sondern Spaß machen.
Frage: Deshalb geht es hinaus in den Institutsgarten?
Kaminski: In der Tat ist der Erfolg unserer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung wohl auch auf das besondere Gesamtarrangement zurückzuführen: in einem schönen grünen Garten hinter dem Haus, abgeschirmt gegen die Hektik der Straße. Das ist einfach ein idealer Ort, um sich mit unseren Ökonomie-Themen rund um den Alltag auseinanderzusetzen. Es geht darum, komplizierte Strukturen verständlich zu machen – und das gelingt, übrigens auch mit den Gesprächen rund um die eigentliche Veranstaltung.
Frage: In diesem Jahr geht es um das Gesundheitssystem...
Kaminski: Das wird sehr spannend! Die Wahrnehmung einer persönlichen Betroffenheit ist in keinem Bereich so groß. Und zugleich wird auch die ökonomische Dimension schnell deutlich. Gesundheitsversorgung ist einerseits eine Frage von mehr Effizienz und andererseits auch eine Frage von Gerechtigkeit. Diese beiden Pole werden sicherlich schnell deutlich werden.

Liebe Leser, in Kürze erscheint auf dieser Seite der Coupon zur Verlosung der Eintrittskarten für die Veranstaltung am 15. Juni.

Gesundheitswirtschaft im Wandel

Die Gesundheit ist ein enorm wichtiger Wirtschaftsfaktor: In der Metropolregion Nordwest etwa arbeiten rund 12 Prozent aller Erwerbstätigen in diesem Sektor (Kliniken etc.).

Das dem Gesundheitssystem zugrundeliegende Solidarprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung besagt, dass Menschen nach ihrer Leistungsfähigkeit einzahlen, Leistungen aber nach ihrer Bedürftigkeit erhalten. In den letzten Jahren wurden Zuzahlung und Selbstbeteiligung der Patienten stetig ausgeweitet, um die steigenden Kosten in den Griff zu bekommen. Ein wesentlicher Grund ist der demografische Wandel: Deutschland hat immer weniger Leistungszahler, aber mehr Leistungsempfänger.

Der zweite Gesundheitsmarkt neben den Erstattungen für erbrachte Leistungen umfasst die privat finanzierten Gesundheitsleistungen und Waren. Dieser zweite Markt boomt förmlich, mit Sport, Wellness oder auch Fitnessarmbändern.

Die Gesetzliche Krankenversicherung hat noch immer ihren festen Platz im Sozialversicherungssystem. Die Frage, wie sie weiterhin eine qualitativ hochwertige Versorgung trotz nötiger Einsparungen sichern kann, steht im Zentrum gesundheitspolitischen Diskussionen.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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