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Radfahrer von Auto angefahren
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Aktualisiert vor 2 Minuten.

Unfall In Oldenburg
Radfahrer von Auto angefahren

NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

„Diesmal ist es wirklich um etwas gegangen“

27.05.2014
Frage: Die Union im Vergleich zur Bundestagswahl schwächer, die SPD verbessert – wie bewerten Sie das Abschneiden der beiden großen Lager in Deutschland?
Korte: SPD und Union nähern sich in ihren Ergebnissen wieder an. Der riesige Abstand, den es noch bei der Europawahl 2009 gegeben hatte, schrumpft nun zusammen auf rund acht Prozentpunkte. Die Verluste der Union haben einzig und allein mit dem schwachen Abschneiden der CSU in Bayern zu tun. Die CSU hat mit ihrem europakritischen Kurs deutlich Punkte verloren im Vergleich zur CDU, die immer eindeutig proeuropäisch argumentiert hat.
Frage: Wie erklären Sie den Erfolg der AfD?
Korte: Sie ist eine Protestpartei. Und sie schafft es, aus der rechten Mitte des bürgerlichen Lagers Wähler zu gewinnen, die sich in Zeiten der Großen Koalition politisch heimatlos fühlen. Ihnen macht die AfD ein Angebot. Ich bin gespannt, wie sich die Alternative für Deutschland jetzt aufstellen und weiter entwickeln wird.
Frage: Die FDP schneidet noch schlechter ab als bei der Bundestagswahl. Halten Sie ein Comeback der Liberalen überhaupt noch für möglich?
Korte: Warum denn nicht? Die neue FDP-Führung orientiert sich an 2017. Dann muss sie in der Berliner Republik mit überzeugenden Themen und Personen auftauchen.
Frage: Die Wahlbeteiligung in Deutschland ist höher als befürchtet. Sind Europawahlen doch spannender als gedacht?
Korte: Aus der Sicht der Mehrzahl der Bürger ist es dieses Mal wirklich um etwas gegangen. Die Personalisierung in diesem Wahlkampf hat zu einer überraschend starken Mobilisierung geführt. Erstmals gab es die Chance, nicht nur über das Parlament zu bestimmen, sondern auch über die Besetzung der Europäischen Kommission.
Frage: Wie spannend wird jetzt der Kampf um die Spitzenposten in Brüssel?
Korte: Es geht um einen Machtkampf europäischer Institutionen – zwischen dem Europäischen Parlament und dem Europäischen Rat mit den Staats- und Regierungschefs. Wer ihn gewinnt, lässt sich noch nicht sagen. Angela Merkel wird am Ende einen Kandidaten unterstützen, der im Europäischen Parlament die Mehrheit hat.
Rasmus Buchsteiner Korrespondentenbüro Berlin
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