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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Digitalisierung stärker fördern

17.05.2019
Frage: Warum muss Europa beim Thema „Künstliche Intelligenz“ (KI) zulegen?
Landmann: Die Zukunft wird digital sein, und auch künstliche Intelligenz wird immer mehr Teil unseres Lebens werden – ob wir das wollen oder nicht. Die EU und ihre Mitgliedsländer laufen der Entwicklung hinterher, und es werden zu wenig öffentliche Mittel in die Unterstützung von Forschung und Entwicklung investiert. Auf viele Menschen wirkt die EU intransparent und kompliziert. Digitalisierung in staatlichen Stellen soll die Kommunikation der Verwaltung mit den Menschen erleichtern. Dafür brauchen wir eine sichere und effektive Infrastruktur zum Bespiel durch den Ausbau von Glasfasernetzen und öffentlichem WLAN.
Frage: Was bedeutet das für den Alltag der Menschen?
Landmann: Die Digitalisierung hat längst Einzug in alle Lebensbereiche erhalten – sei es die Navigation mit dem Smartphone, das Online-Banking oder in unseren Autos. Dank der Digitalisierung ist es Alltag, dass wir problemlos auf kommunaler, nationaler und europäischer Ebene miteinander arbeiten können. Insbesondere in der alltäglichen Arbeitswelt stehen große Änderungen bevor. Hierbei werden Automation, Roboterisierung und Digitalisierung solange von einer breiten Mehrheit begrüßt, wie sie den Menschen von grober körperlicher Arbeit entlasten. Deshalb fordert Volt eine höhere Bedeutung der entsprechenden Fächer und mehr Investitionen in die Frühbildung digitaler Kompetenzen.
Frage: Welches sind weitere Anliegen von Volt?
Landmann: Die großen Herausforderungen lassen sich nicht mehr allein von Nationalstaaten lösen. Volt ist überzeugt, dass wir gemeinsam mit unseren Nachbarn Lösungen finden können für die Bereiche Klimawandel, Wirtschaft und Migration. Dazu gehört eine gerechte CO2-Steuer, wie sie es in Schweden bereits gibt, eine EU-weite transparente Unternehmensbesteuerung, um Steuerdumping zu vermeiden, die Schaffung einer europäischen Koordinationsstelle für KI und vor allem mehr Investitionen für die digitale Zukunft.
Oliver Schulz Redakteur / Kulturredaktion
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