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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Einsatz für Friedensprojekt

13.05.2019
Frage: Wer steckt hinter dem Wort-Ungetüm „Europa-Union/Europäische Föderalisten Oldenburg“?
Meiwald: Wir sind eine unabhängige, überparteiliche Bürgerbewegung, die vielfältig über Ziele, Aufgaben und Chancen im europäischen Einigungsprozess informieren möchte. Letztlich geht es uns immer darum, Grenzen zu überwinden und Menschen stärker an Entscheidungsprozessen in einem föderalistischen Europa zu beteiligen.
Frage: Ist das Interesse an Ihrer Bewegung wegen der Europawahl automatisch größer geworden?
Meiwald: Natürlich sind wir jetzt noch aktiver. Das gilt übrigens auch für die Kreisverbände der Europa-Union in Vechta und Wilhelmshaven. Wir hatten gerade Veranstaltungen mit Bürgern und Politikern im Alten Landtag in Oldenburg und im Rathaus. Auch unsere Vorträge und Diskussionen sind gut besucht.
Frage: Mit „Pulse of Europe“ und „Niedersachsen für Europa“ sind derzeit weitere Initiativen im Einsatz. Wie sehen Sie diese Konkurrenz?
Meiwald: Positiv. Es sind ja unterschiedliche Ansätze mit derselben Stoßrichtung. Manche Aktive sind in mehreren Gruppen unterwegs. Auch „Fridays for future“ gehört dazu. Europa kann nur verändern, wer es grundsätzlich unterstützt. Wir sind froh über jeden, der uns und unsere gemeinsame Idee mitträgt.
Frage: Warum ist das Interesse an Europa scheinbar so groß wie selten zuvor?
Meiwald: Es besteht – knapp 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs – erstmals die realistische Gefahr einer europaskeptischen Mehrheit im kommenden EU-Parlament. In Großbritannien mussten wir bereits erleben, was passieren kann, wenn die Proeuropäer sich wegducken. Gleichzeitig muss Europa nach dem Friedensprojekt endlich auch ein soziales und ökologisches Projekt werden.
Frage: Die Kritik an Europa zielt meist auf die fehlende Transparenz und die überbordende Bürokratie ab. Teilen Sie diese Bedenken?
Meiwald: Ja. Die Bedürfnisse der Menschen treten nicht genügend in den Vordergrund. Das muss sich ändern.
Oliver Schulz Redakteur / Kulturredaktion
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