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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Einvernehmliche Lösung gesucht

16.02.2013
Die Cäcilienbrücke ist in die Jahre gekommen. Abriss und Neubau oder Sanierung? Dazu ein Gespräch mit Rüdiger Oltmanns (42), Sachbereichsleiter Bau und Unterhaltung beim Wasser- und Schifffahrtsamt Bremen.
Frage: Die Cäcilienbrücke soll abgerissen werden. Wer trifft die Entscheidung?
Oltmanns: Das Bauwerk gehört der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Bei einem Ersatz wird die Stadt bei der Planung mit einbezogen. Das betrifft unter anderem Gestaltungsfragen, verkehrliche Belange und Fragen des Stadtbildes. Uns ist sehr daran gelegen, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Wir stehen daher im ständigen Kontakt mit der Stadtverwaltung, ihre Belange werden auch im Planfeststellungsverfahren berücksichtigt.
Frage: Wer ist verantwortlich für den Betrieb?
Oltmanns: Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes ist für die Betriebssicherheit zuständig. Diese ist zurzeit noch gegeben. Die Schäden sind aus unserer Sicht irreparabel. Die größten Sorgen bereiten uns die Gründung und die Stahlgerüste in den Brückentürmen. Um die Brücke zu sanieren, müssten wir sie u. a. Stein für Stein abtragen und wieder aufbauen. Das ist – abgesehen von den immensen Kosten – schon deshalb nicht möglich, weil viele Steine beschädigt sind und ersetzt werden müssten. Aber noch einmal: Alle Schritte werden mit der Verwaltung, Politik und mit der Öffentlichkeit abgestimmt.
Frage: Das betrifft auch das Aussehen einer möglichen neuen Brücke?
Oltmanns: Richtig. Eine Brücke mit Rampe wie die Amalienbrücke ist ausgeschlossen, dafür fehlt der Platz. Die wahrscheinlichste Variante ist, dass der Ersatz der Brücke ebenfalls als Hubbrücke ausgeführt wird. Das werden wir in enger Abstimmung mit der Stadt Oldenburg entscheiden.
Frage: Wie breit ist der Uferstreifen, der der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung gehört?
Oltmanns: Entlang der Stadtstrecke des Küstenkanals zwischen ein und fünf Metern.
Frage: Was sagt der Denkmalschutz ?
Oltmanns: Wir haben die Obere Denkmalschutzbehörde am 23. Januar 2013 umfangreich über den Zustand der Cäcilienbrücke – und die sich hieraus ergebenen Konsequenzen – informiert. Eine Stellungnahme steht noch aus.
Thomas Husmann
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2104

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