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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Erster Gemeinderat: „Ein sehr gutes Betriebsklima“

15.06.2019
Frage: Erster Gemeinderat: ein etwas sperriger Titel. Was sind Ihre Aufgaben?

Klaus Bigalke: Ja, die Bezeichnung des Amtes ist für die Allgemeinheit wohl nicht ganz verständlich. Es handelt sich um eine Beamtenstelle auf Zeit mit einer Amtszeit von acht Jahren.

Mit dem Amt ist zugleich die allgemeine Stellvertretung des Bürgermeisters verbunden. Ich vertrete Bürgermeister Schmidtke in allen Verwaltungsangelegenheiten. Die Aufgabe kann man in etwa mit dem ehemaligen Gemeindedirektor in Zeiten der Zweigleisigkeit vergleichen, also ehrenamtlicher Bürgermeister und hauptamtlicher Gemeindedirektor. Ich kümmere mich um die Verwaltungsangelegenheiten, die nicht zum täglichen Geschäft gehören. Außerdem soll das Amt eine Schnittstelle zwischen dem Rat und dem Bürgermeister sein. Ich stehe den Ratsfrauen und Ratsherren jederzeit zur Verfügung. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist sehr wichtig. Darüber hinaus leite ich das Personal- und Schulamt.

Frage: Sie sind schon viele Jahre in dieser Position. Was macht den Reiz aus?

Bigalke: Richtig, die Aufgabe darf ich bereits seit über zwölf Jahren ausführen. Für mich ist von besonderer Bedeutung die Möglichkeit, an der Entwicklung unserer Gemeinde mitwirken zu können. Unsere Gemeinde hat sich gerade in der jüngeren Vergangenheit enorm entwickelt. Rat und Verwaltung arbeiten vertrauensvoll zusammen und gehen einen gemeinsamen Weg. Hierbei darf ich mitarbeiten. Ich erledige meine Arbeit mit sehr viel Freude. Außerdem übernehme ich gerne Verantwortung.

Frage: Was hat sich im Laufe der zwölf Jahre geändert?

Bigalke: Es hat sich einiges verändert. So manche Entwicklung in der Gemeinde findet nicht mehr die allgemeine Zustimmung. Vorhaben werden häufig bereits im Ansatz kritisiert. Die Verwaltung und natürlich auch die Politik haben ihr Handeln transparent zu rechtfertigen. Auch wir in der Verwaltung

spüren eine Arbeitsverdichtung. Die Vorbereitung und Durchführung der vielen größeren Vorhaben bringen die Verwaltung schon mal an ihre Grenzen. Der Einzug der Digitalisierung erleichtert nicht nur die Arbeit, sondern fordert die Verwaltung auch heraus. Das Arbeitstempo hat sich erheblich erhöht.

Unsere Verwaltung hat sich zu einem modernen Dienstleister entwickelt. Die Bürgerinnen und Bürger sind unsere Kunden.

Frage: Wie ist das Zusammenspiel mit Bürgermeister und Kollegen?

Bigalke: Bürgermeister Schmidtke und ich pflegen ein sehr enges und vertrauensvolles Miteinander. Wir tauschen uns täglich in allen Dingen aus. Das tolle Verhältnis ist für unsere Arbeit sehr hilfreich. Wir vertreten nach außen stets eine Verwaltungsmeinung.

Ohne unser Verwaltungsteam wäre alles das, was ich bereits erklärt habe, nicht umsetzbar. Die Verantwortung wird – soweit es geht – auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlagert. Jede Kollegin und jeder Kollege bringt eine super Leistung auf dem Arbeitsplatz. Hier beziehe ich die Außenstellen wie Bauhof, Kläranlagen, Schulen, Bücherei und Schwimmbad mit ein. Aus meiner Sicht haben wir ein sehr gutes Betriebsklima. Auch das ist wichtig für eine gute Arbeitsleistung.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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