Herr Arnold, „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ hat Tradition. Bereits zum 13. Mal wurde der niedersächsische Landesentscheid in Oldenburg ausgerichtet. Was ist für Sie das Besondere an dem Wettbewerb?

ArnoldForschen, tüfteln und experimentieren – unter dem Motto „Neues kommt von Neugier“ ist der bundesweite Wettbewerb in die 51. Runde gegangen. Die Faszination der Wissenschaft verbindet Jung und Alt: Schließlich präsentieren die Schüler nicht nur ihre Projekte, sondern tauschen sich intensiv mit der Jury und den Besuchern aus. Und was die jungen Talente rund um die Themen der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik austüfteln, bringt so manchen alten Hasen zum Staunen.

Worin liegt der Reiz des Landesentscheids?

ArnoldAls Projektleiter des Energiewendeprojekts enera, das sich mit dem zukunftsfähigen und effizienten Energiesystem von morgen befasst, weiß ich: Innovation braucht

Querdenker – mutige und kreative Köpfe. Der besondere Reiz im Landeswettbewerb liegt darin, dass er Jugendliche ermuntert, alltägliche Dinge zu beleuchten und zu hinterfragen. Dabei entstehen ganz neue Ansätze, sowohl im Bereich erneuerbare Energien und Digitalisierung als auch für den Umweltschutz. Und nicht zuletzt zeigen uns die jungen Forscher, welche praktischen Helfer uns künftig das Leben leichter machen könnten. Mehr als 1000 Teilnehmer und rund 550 Projekte beweisen, dass sich Niedersachsen keine Sorgen machen muss, wenn es um begabten Nachwuchs und zukunftsweisende Technologien geht.

Eine gelungene Sache?

ArnoldAuf jeden Fall. Wir haben unkonventionelle Denkweisen, frische Ideen und spannende Projekte der Forscher von morgen erlebt. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Teilnehmern Lehrern und Eltern für ihr Engagement bedanken.

Christian Arnold ist beim EWE-Konzern Leiter des Energiewende-Projekts „enera“ und EWE-Schirmherr des Landeswettbewerbes „Jugend forscht – Schüler experimentieren“. Im Interview lobt der 39-Jährige das Engagement der Beteiligten.