• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

„Ich musste andere Wege finden, wertvoll zu sein“

28.04.2018
Frage: Herr Putnam, Sie landen erst am Samstagmorgen in Bremen, sollen aber schon am Sonntag dabei mithelfen, dass den Oldenburg Knights ein guter Regionalliga-Auftakt gegen die Hannover Spartans gelingt. Sind Sie bereit?
Jackson Putnam (21): Mein persönliches Ziel ist es, ein Anführer auf und neben dem Feld zu sein. Ich versuche immer, mich als Mensch wie Sportler weiterzuentwickeln. Zudem hoffe ich, einige Trainererfahrungen zu sammeln und ein Vorbild für die Kinder zu sein, die für die jungen Knights-Teams spielen.
Frage: Und welche Ziele wollen Sie mit der Mannschaft verwirklichen?
Putnam: Ich würde es lieben, uns als Team Football-Spiele gewinnen und am Ende aufsteigen zu sehen.
Frage: Sie haben vier Jahre für das Team des Berry College im US-Bundesstaat Georgia gespielt. Gab es neben dem Angebot aus Oldenburg weitere?

Nur ein Sieg zählt

Die Oldenburg Knights starten am Sonntag (15 Uhr, Marschwegstadion) mit einem Heimspiel gegen die Hannover Spartans in die neue Saison in der Regionalliga Nord. Das war 2017 genauso. Da stand am Ende ein 27:7-Sieg zu Buche.

Ein Heimerfolg ist auch diesmal das ganz klare Ziel. „Es ist ein sogenanntes ,Must-Win-Game’, weil die Spartans eins der Teams sind, die wir unbedingt schlagen müssen, wenn wir unser Saisonziel erreichen wollen“, erklärt Knights-Sportdirektor Holger Völling mit Blick darauf, dass die Ritter diesmal nicht wieder in den Keller rutschen wollen, sondern in der auf acht Teams aufgestockten Liga ein ausgeglichenes Punktekonto anstreben.

In der Saison 2017 landeten die Knights am Ende knapp vor dem Schlusslicht aus Hannover, dass aufgrund des Rückzugs der Göttingen Generals in der Liga blieb, auf Rang sechs. Das neue Team der Spartans ist für die Ritter eine „Wundertüte“, sagt Völling: „Leider konnten wir uns in der Vorbereitung kein Spiel ansehen. Da ihr neuer Headcoach aber zuvor Lübeck trainiert hat, gehe ich davon aus, dass sie ähnlich spielen werden.“

Putnam: Ich habe tatsächlich ein paar Vertragsangebote bekommen: eins aus Brasilien, eins aus Finnland und eins aus Oldenburg. Ich habe mich für die Knights entschieden, weil sie die am besten funktionierende Organisation schienen. Und ich hatte gute Dinge über die American Football-Ligen in Deutschland gehört.
Frage: Sie spielen aber auch gern Basketball. Richtig?
Putnam: Das stimmt. Ich habe es immer geliebt, Basketball zu spielen und den Sport tatsächlich viel länger als Football ausgeübt. Wenn ich entspannen und meine Gedanken ordnen will, gehe ich in die Halle und nehme ein paar Würfe. Hoffentlich habe ich auch in Deutschland ein bisschen Zeit zu spielen.
Frage: Hauptsächlich sind Sie aber zum Footballspielen hier – was wissen Sie über die Entwicklung in Deutschland?
Putnam: Ich denke, Football in Deutschland ist eine wundervolle Sache. Ich wünschte, es wäre überall so, dass alle Menschen und alle Gesellschaftsschichten diesen wunderbaren Sport, den wir spielen, genießen könnten.
Frage: Bei den Knights sollen Sie in der Abwehr als Defense Back und Linebacker in der Pass- wie der Laufverteidigung eingesetzt werden und dafür sorgen, dass sich die gegnerische Offense die Zähne ausbeißt. Wo liegen Ihre Stärken?
Putnam: Meine Stärke als Footballspieler war immer meine Gedankenschnelligkeit und meine Fähigkeit, in entscheidenden Situationen meine Leistung abzuliefern. Ich glaube auch, dass ich meine Teamkameraden führen, motivieren und auf ein höheres Level heben kann. Ich war nie der athletischste Spieler, also musste ich immer andere Wege finden, auf dem Feld wertvoll und effizient zu sein.

Weitere Nachrichten:

Oldenburg Knights

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.