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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Frauen sind der Erfolgsfaktor der Zukunft

16.11.2012
Frage: Sie vermitteln seit Jahren Frauen in Führungspositionen. Was können Frauen besser als Männer?
Böhnke: Ohne irgendwelche Klischees bedienen zu wollen, verfügen Frauen eher über ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten. Doch allgemein sind Frauen nicht besser als Männer, oder Männer besser als Frauen. Die Mischung macht es.
Frage: Was spricht denn für Frauen in Führungspositionen?
Böhnke: In vielen Bereichen werden Kaufentscheidungen ausschließlich von Frauen getroffen. Da ist es sinnvoll, wenn auf der anderen Seite, bei den Unternehmen, eben auch Frauen sitzen.
Frage: Ist die Nachfrage nach weiblichem Führungspersonal gestiegen?
Böhnke: Gerade bei den großen Unternehmen ist die Nachfrage spürbar gestiegen. Ich glaube, dass Frauen einer der Erfolgsfaktoren der Zukunft sind.
Frage: Wie kommen Sie zu dieser Annahme?
Böhnke: Das gibt allein die Demografie vor. 53 Prozent der Deutschen sind Frauen. Das ist die stärkste Zielgruppe. Darauf müssen die Unternehmen reagieren.
Frage: Gibt es in den Unternehmen noch Widerstände gegen die Besetzung von Führungspositionen mit Frauen?
Böhnke: Bei den meisten Unternehmen sicherlich nicht. Aber ich habe von einzelnen Fällen in kleineren Unternehmen gehört, wo das der Fall ist. Da hat die Diskussion um die Frauenquote angeblich eher dazu geführt, dass ein Mann eingestellt wurde, damit der Personalchef sagen kann, dass er nach Qualifikation und nicht nach Quote eingestellt hat.
Frage: Die EU-Kommission empfiehlt eine Frauenquote in den Aufsichtsräten der großen Unternehmen. Gibt es genügend qualifizierten weiblichen Nachwuchs?
Böhnke: Es gibt sicherlich ausreichend weiblichen Nachwuchs. Doch effiziente Förderungspolitik für Frauen sieht für mich anders, mehrschichtiger aus. In den Aufsichtsräten sollten erfahrene kompetente Menschen sitzen. Dafür sollten diese auch Erfahrungen im Top-Management gesammelt haben. Und da gibt es zur Zeit noch zu wenige Frauen.
Frage: Was bringt denn dann die Empfehlung?
Böhnke: Ich glaube, dass die Kommission erreicht hat, dass das Thema in den Unternehmen aktuell diskutiert wird. Das ist ein guter Schritt für die Entwicklung der kommenden Jahre.
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