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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

„Wir sind nicht mehr nur der kleine VfL“

23.06.2018
Frage: Herr Fossi, haben Sie vor zwei Jahren damit gerechnet, dass Sie mit dem VfL Oldenburg in die Regionalliga aufsteigen könnten?
Dario Fossi (37): Nein, wir realisieren den Aufstieg jetzt erst noch. Wir wollten im ersten Jahr keine Abstiegssorgen haben. Ich war 2016 froh, dass der VfL mir als jungem Trainer die Chance gab, in der Oberliga zu trainieren. Dafür bin ich den Verantwortlichen sehr dankbar. Ich habe beim VfL eine intakte Mannschaft übernommen, da hat mein Vorgänger Ulf Kliche sehr gute Arbeit geleistet.
Frage: Im ersten Halbjahr gab es ein ständiges Auf und Ab. Auf der einen Seite gab es gute Spiele. Es wurde aber auch gegen BW Bornreihe in der Schlussphase ein 3:0 verspielt, es gab das 0:1 gegen HSC Hannover direkt vor der Winterpause und das blamable Aus in der Vorrunde bei der letzten Stadtmeisterschaft. Wie kam es dazu?
Fossi: Im ersten Jahr fehlte uns die Konstanz. Die Mannschaft hat oft gut gespielt, dabei aber das Ergebnis vergessen. Außerdem mussten wir uns erst gegenseitig kennenlernen. Ich musste die Spieler und die Mannschaft verstehen. Ich musste lernen, was ich von den Spielern verlangen kann. Aber schon in dieser ersten Hinrunde war das Potenzial der Spieler und der Mannschaft zu sehen. Viele Beobachter schauen immer nur auf die Tabelle und beurteilen die Spieler nach dem Tabellenplatz, ich habe das nicht gemacht.
Frage: Waren Sie mit der ersten Saison zufrieden?
Fossi: Nicht wirklich. Schon in der Vorsaison hätten wir mehr als Platz neun und 39 Punkte erreichen müssen.
Frage: Was hat sich in Ihrer zweiten Saison beim VfL so geändert, dass am Ende der Aufstieg geschafft wurde?
Fossi: Wir haben eine sehr gute Hinrunde gespielt, dadurch ist die Mannschaft sehr selbstbewusst geworden. Auch als wir nach der Winterpause mit drei knappen Niederlagen gestartet waren, wollten die Spieler den Aufstieg. Mit ihrem Willen haben sie den Verein mitgerissen.
Frage: Was wird sich zur neuen Spielzeit ändern oder ändern müssen?
Fossi: Der VfL Oldenburg ist jetzt nicht mehr nur der kleine VfL, wir spielen jetzt in der Regionalliga. Wir sollten und brauchen uns auch nicht mehr hinter den beiden anderen Regionalligisten VfB und SSV Jeddeloh verstecken. Wir sind mit bescheidenen Mitteln in die Regionalliga aufgestiegen und wollen mit diesen Mitteln auch den Klassenerhalt schaffen.
Frage: Einige wichtige Spieler haben den VfL verlassen. Wie ist der Stand der Kaderplanung?
Fossi: Einen Spieler wie Pascal Steinwender zu ersetzen, ist natürlich sehr schwer. Wir haben noch drei bis vier Positionen, die wir gerne besetzen würden. Daran werden wir in den beiden ersten Trainingswochen arbeiten. Wir haben aber keinen Zeitdruck und werden nicht hektisch oder ängstlich. Es sind noch viele gute Spieler auf dem Markt, die wir genau beobachten. Die Neuzugänge müssen aber auch zum Verein und zur Mannschaft passen.
Frage: Kann der VfL in der Regionalliga mithalten?
Fossi: Das werden wir sehen. Wir haben sehr gute Oberligaspieler, einige hatten schon in der letzten Saison Angebote von Regionalligavereinen. Jetzt können sich die Spieler mit dem VfL eine Klasse höher beweisen.
Frage: Was macht ein Italiener eigentlich jetzt während der Fußball-Weltmeisterschaft?
Fossi (lacht): Ich verbringe die Tage ganz entspannt. Für mich wird die WM erst beim Endspiel interessant, denn das wird bestimmt ein italienischer Schiedsrichter pfeifen.

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