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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Gesundes Maß an Bauchgefühl

01.08.2014
In der ersten Jahreshälfte hat sich die Oldenburger Werbeagentur Frese & Wolff drei neue Etats gesichert. Zur Situation in der Branche äußert sich der geschäftsführende Gesellschafter Henning Birkenstock (Bild).

Frage: Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft geht davon aus, dass die stabile Konjunktur die Werbeumsätze beflügelt. Teilen Sie den Optimismus?

Henning Birkenstock: Für die Branche gilt das nur bedingt. Tendenziell werden die zur Verfügung stehenden Budgets eher kleiner. Dadurch lastet auf Werbetreibenden und Werbern ein hoher Effizienz- und Erfolgsdruck. Die Digitalisierung stellt uns dabei vor weitere große Herausforderungen.

Frage: Haben klassische Werbeformen ausgedient?

Birkenstock: Das kann man so pauschal nicht sagen. Das eine Werbemittel ersetzt nicht einfach das andere. Es geht darum, zu entscheiden, wie der Marketingmix in Abhängigkeit von Zielgruppe und Inhalt ausgesteuert wird. Als Agentur müssen wir mehr denn je in der Lage sein, die Entscheidungsprozesse bei der Zielgruppe zu verstehen.

Frage: Wir gelingt Ihrer Agentur das?

Birkenstock: Keine Lösung ist wie die andere. Das zeigt sich bei unseren drei Neukunden, die wir in der ersten Jahreshälfte gewonnen haben. Für den Weltmarktführer Herzog Flechtmaschinen haben wir eine Imagekampagne in Form einer Anzeigenserie entwickelt, die im weiteren Verlauf auf digitale Medien übertragen wird, für Dahmen Rohrleitungsbau wird gleich der komplette Markenauftritt neu gelauncht. Genau wie für das Unternehmen Deutsche Bauwelten. Wir müssen erkennen, wie die Kunden in ihrem Markt agieren.

Frage: Lässt sich Werbung als mathematische Gleichung betrachten?

Birkenstock: Das ist ein Controlling-getriebener Irrglaube. Alle bis jetzt bekannten Modelle zur Effizienzberechnung stoßen an Grenzen. Die Wirkungszusammenhänge sind so vielfältig, dass ein gesundes Maß an Bauchgefühl erhalten bleiben muss.

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Frage: Ist die restriktive Werbepolitik in Brüssel und Berlin ein Hemmschuh?

Birkenstock: Das schränkt eine positive Marktentwicklung bei werbenden Unternehmen teilweise sicherlich ein. Werbeverbote für Produkte, die frei erwerbbar sind, empfinde ich als scheinheilig. Das ist eine unnötige Bevormundung der Bürger.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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