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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Gesundschreibung Nicht Nötig: Wer sich wieder fit fühlt, darf auch arbeiten

24.11.2016

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Frage: In diesen Wochen erreicht die Erkältungssaison offenbar ihren Höhepunkt. Wer als Arbeitnehmer erkrankt und zu Hause bleiben will, braucht eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Die ist datiert. Was aber, wenn man vorzeitig wieder arbeiten will?

Woltmann: Eine ernsthafte Erkrankung sollte man als Arbeitnehmer auch ernst nehmen und verantwortungsvoll handeln. Wer sich trotz einer Krankheit an den Arbeitsplatz schleppt, tut damit seinen Kollegen selten einen Gefallen – letztlich auch dem Chef nicht. Denn man ist selbst nur eingeschränkt arbeitsfähig, und zugleich setzt man andere dem Risiko aus, sich anzustecken.

Frage: Das hält manche zähen Arbeitnehmer aber bekanntlich nicht davon ab, vorzeitig zurückzukehren. Muss man sich dann quasi gesundschreiben lassen, als Gegenteil einer Krankschreibung?

Woltmann: Nein, diese Legende hält sich hartnäckig. Doch damit kann man getrost aufräumen, so etwas gibt es nicht. Wer sich gesund fühlt, kann ohne weiteren Arztbesuch wieder arbeiten gehen.

Frage: Aber verliert man dann nicht den Versicherungsschutz?

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Woltmann: Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist kein Arbeitsverbot. Die Bescheinigung ist lediglich eine Prognose des Arztes darüber, wie lange der Arbeitnehmer voraussichtlich nicht arbeiten kann. Ist die Arbeitsfähigkeit schon eher wiederhergestellt, dürfen Arbeitnehmer an den Arbeitsplatz zurückkehren. Wenn man sich also trotz Krankschreibung gesund fühlt und zur Arbeit geht, hat das keinen Einfluss auf den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz. Das gilt auch für Wegeunfälle.

Über diese ganzen Themen gibt es allerdings immer wieder Rechtsstreitigkeiten. Damit haben die Kollegen aus unserem Oldenburger Anwalts- und Notarverein schon viel Erfahrung.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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