Die Grünen haben bei der Landtagswahl mit 13,7 Prozent das beste Ergebnis seit der Gründung erzielt. Wie stark waren die Grünen in Weser-Ems an diesem Erfolg beteiligt?

MeiwaldVon den Zugewinnen her war das überdurchschnittlich. Gerade auch in den Regionen im ländlichen Bereich, selbst im Raum Vechta und Cloppenburg, haben wir uns stark verbessert. Wir konnten zu dem Ergebnis einen enormen Anteil beisteuern und stellen jetzt sechs Abgeordnete aus Weser-Ems. Vorher waren es drei.

Die Grünen hatten ja bereits bei der Kommunalwahl 2011 kräftig zugelegt. Worauf führen Sie den Erfolg zurück?

MeiwaldIch glaube, dass wir vor allem eine gute Arbeit in der Region geleistet und auf der kommunalen Ebene die Themen gut besetzt haben. Wir zeigen den Menschen, dass wir nicht nur über große bundesweite Inhalte Bescheid wissen, sondern uns den Sorgen und Nöten der Menschen vor Ort widmen. Das sind vor allem die Bereiche Landwirtschaft, Bildung und Mobilität. Die Menschen kennen uns aus den Kommunalparlamenten und nehmen uns unsere Positionen ab. Das hilft.

Bei der Bezirkskonferenz in Leer ging es auch um die Bundestagswahl. Was wurde beschlossen?

MeiwaldEs ging dabei unter anderem um die Kandidaten für die Landesliste.Wir haben vier Voten vergeben: für Dorothea Steiner aus Osnabrück, die bereits im Bundestag sitzt, für Birgit Kemmer aus Lingen, Thilo Hoppe aus Aurich kandidiert erneut und ich bewerbe mich ebenfalls.

Peter Meiwald (46) aus Westerstede ist einer der Sprecher der Bezirkskonferenz Weser-Ems der Grünen. Der Bezirkskonferenz gehören 18 Stadt- und Kreisverbände zwischen Osnabrück und Wilhelmshaven mit 1600 Mitgliedern an.