Iris Behrens ist die neue Center-Managerin der Schlosshöfe. Die 34-Jährige ist gerade vom ECE-Management der „Glacis Galerie“ in Neu-Ulm nach Oldenburg gewechselt.

Frau Behrens, sind Sie in der richtigen Stadt gelandet?

BehrensDas, was ich bisher von Oldenburg gesehen habe, gefällt mir sehr. Oldenburg hat Charme, man kommt rein, und man mag es. Es sind die Häuser, es ist die Innenstadt, und es sind die Menschen, die sehr nett und offen sind. Ich hatte ein Lächeln im Gesicht, als ich hier anfing, und das habe ich immer noch.

Wie sieht die aktuelle Vermietungs-Situation der Schlosshöfe aus?

BehrensWir haben etwa 80 Shops, davon sind ungefähr 75 vermietet.

Es gibt eine gewisse Fluktuation. Die große jährliche Umfrage der Jade Hochschule mit 3000 Passanten hat gezeigt, dass die Attraktivität seit 2013 nachgelassen hat, vor allem bei den älteren Kunden. Saturn soll das Center auch aufwerten. Ist das ein Zeichen, dass die Schlosshöfe mit 12 500 Quadratmetern aus ECE-Sicht letztlich zu klein geraten sind?

BehrensIn Neu-Ulm waren es 27 800 Quadratmeter, vorher war ich im Skyline Plaza in Frankfurt mit 38 000 Quadratmetern und im Alstertal-Einkaufszentrum in Hamburg mit 59 000 Quadratmetern. Beide Größenordnungen haben ihre Vorteile. Ich denke, wir sind hier eine schöne Ergänzung zur Innenstadt, mit Konzepten, die es nur hier gibt. Ein gutes Miteinander sollte das Ziel sein.

Ihr Vorgänger Niklas Mittag ist nach neun Monaten ins ECE-Projektmanagement nach Hamburg gewechselt. Worin sehen Sie jetzt Ihre Hauptaufgaben?

BehrensIch werde vor allem die strategische Ausrichtung der Schlosshöfe fortführen in Bezug auf Kampagnen, Stil, Zielgruppen sowie Aktionen für die Besucher und die Mieter. Dazu gehört auch unsere spannende aktuelle Ausstellung „Zeugen der Urzeit“ mit 19 großen Terrarien, mit Echsen, Schlangen, Skorpionen und Vogelspinnen.

Karsten Röhr
Karsten Röhr Redaktion Oldenburg