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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

„Härtefälle wird es immer geben“

06.04.2020
Der Tischtennis-Spielbetrieb ist beendet. Das sagt Felix Lingenau vom Verbandsliga-Meister TV Hude, und zugleich Vorsitzender des Kreisverbandes, zur Entscheidung.
Frage: Wie beurteilen Sie den Abbruch der Saison und dass die aktuelle Tabelle als Basis für Auf- und Abstieg dient?
Lingenau: Mit der Entscheidung habe ich nicht gerechnet. Ich finde sie auch etwas gewöhnungsbedürftig – wobei ich sagen muss: Jede Entscheidung wäre irgendwie seltsam gewesen. Wichtig ist, dass sie jetzt verkündet wurde, so dass die Vereine planen können. Es ist gut, dass dies früh erledigt wurde, und zwar bundesweit einheitlich. Egal, welche Lösung man gewählt hätte: Härtefälle wird es dabei aber immer geben.
Frage: Was genau finden Sie gewöhnungsbedürftig?
Lingenau: Kritikwürdig ist sicherlich, dass eine Lösung gewählt wurde, bei der die Teams eine unterschiedliche Anzahl an Spielen absolviert haben. Dadurch wird die Tabelle doch ein bisschen verzerrt. Wobei die Argumentation vom TTVN nicht falsch ist: 85 Prozent aller Spiele wurden demnach durchschnittlich absolviert, damit sollte die Tabelle ein aussagekräftiges Bild geben.
Frage: Auf die Verbandsliga trifft dies zweifellos zu. Sie hatten mit Hude sieben Punkte Vorsprung vor dem Vizemeister.
Lingenau: Richtig, unsere Staffel ist dafür ein gutes Beispiel. Vor allem im oberen Tabellenbereich, wo es für uns um den Aufstieg ging, waren die Verhältnisse klar. Demnach entspricht die jetzt gültige Tabelle durchaus einer regulären Abschlusstabelle.
Frage: Haben Sie die spielfreie Zeit bereits genutzt, um Planungen für die Oberliga anzuschieben?
Lingenau: Nein, die fangen tatsächlich jetzt erst an. Vorher wussten wir nicht zu 100 Prozent, dass wir dort spielen. Nun können wir konkret mit Leuten sprechen, weil wir definitiv einen Oberliga-Startplatz sicher haben. Offen ist natürlich, wann die nächste Saison überhaupt beginnen wird. Der Verband sagt, dass er an den Terminen für die Wechselfrist und den Saisonstart festhält. Es wäre schön, wenn es so kommt – dann könnte man sich nach einer nie dagewesenen langen Pause auf einen Beginn des Spielbetriebs im September freuen.
Frage: Werden die Entscheidungen auf Landesebene auch im Kreisverband übernommen?
Lingenau: Wir haben im Kreisvorstand entschieden, die Regelungen eins zu eins zu übernehmen. Sie gelten also auch für alle unteren Spielklassen.
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