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Aktualisiert vor 22 Minuten.

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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

„Honigbienen geht es gut“

08.11.2018
Auch für Imker sind die Zeiten nicht einfach. Ein Gespräch dazu mit Lars Mundt, Hobbyimker aus dem Landkreis Oldenburg.

Frage: Den Insekten scheint es insgesamt ziemlich schlecht zu gehen. Wie sieht es bei den Bienen aus?
Lars Mundt: Hinter den Imkern liegen schwierige Jahre, was weniger an dem allgemeinen Insektensterben lag, von dem die Honigbiene weniger betroffen ist. Wir haben nach wie vor mit der Varroamilbe und anderen Umweltbedingungen zu kämpfen, die vor rund 40 Jahren aus Asien eingeschleppt wurde und sich geradezu viral verbreitet hat. Sie tötet nach wie vor viele Bienen. Die Milbe muss das ganze Jahr über bekämpft werden.
Frage: Nimmt die Zahl der Bienenvölker ab? Und gibt es weniger Imker als früher?
Mundt: Jetzt nicht mehr, die Zahl der Imker steigt langsam wieder, nachdem sie in den vergangenen Jahren stetig gesunken war. Die Zahl der Bienenvölker ist etwa gleich geblieben...
Frage: ...wie viele betreuen Sie selbst?
Mundt: Ich habe derzeit rund 30 Bienenvölker, 20 Wirtschaftsvölker und zehn Jungvölker.
Frage: Wie war die Lage für die Bienen denn in diesem Jahr?
Mundt: Sehr gut. Aufgrund der Wetterlage haben wir diesmal sogar den sehr seltenen Blatthonig...
Frage: ... Blatthonig?
Mundt: Ein sehr dunkler, fast schwarzer Honig mit intensivem Geschmack, der gewonnen wird durch den sogenannten süßen Honigtau, abgesondert von Läusen, den die Bienen von Blättern von Bäumen nehmen.
Frage: Sie stehen ständig in Kontakt mit den Landwirten. Funktioniert die Zusammenarbeit?
Mundt: Absolut und ohne jede Einschränkung. Wir sprechen uns ab, wann ich die Bienenvölker am besten zu den Rapsfeldern bringen kann. Das klappt prima.
Frage: Was halten Sie von dem Blühstreifenprogramm?
Mundt: Das ist auch für uns eine tolle Sache. Das ist insbesondere im Spätsommer wichtig. Da finden unsere Bienen genug Futter und Pollen und kommen so besser durch den Winter, was uns kräftige Bienenvölker garantiert. Wir sprechen uns auch über Saatgut ab, das auch für Bienen sinnvoll ist. Das gilt ja nicht unbedingt für jede Blühpflanze.
Frage: Wie viel Honig liefern Ihnen Ihre fleißigen Bienen denn?
Mundt: Das ist unterschiedlich und hängt stark auch vom Wetter ab: In diesem Jahr waren es rund 30 Kilo, fast doppelt so viel wie in den Jahren zuvor.
Thomas Haselier

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Tel:
0441 9988 2085

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