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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Im Iran Chance für Region

15.10.2015
Ralf Mertens (57), Eigentümer und Geschäftsführer des Autozulieferers Fischer & Plath in Berne (Kreis Wesermarsch), über Chancen im Iran.
Frage: Herr Mertens, Sie haben jetzt im Exportleiterkreis der Oldenburgischen IHK über Ihre Eindrücke vom Iran berichtet, den Sie mit einer Delegation um Landeswirtschaftsminister Olaf Lies bereisten. Ist der Iran für oldenburgische Mittelständler geeignet?
Mertens: Grundsätzlich ist der Iran nicht nur geeignet, er ist mit einem Horizont von zehn Jahren, und das ist für uns Mittelständler ja normal, ein sehr interessanter Markt in fast allen Bereichen. Es geht um ein Land mit 80 Millionen Einwohnern und weitem Umland, hohem Bildungsstand, gut ausgebildeten jungen Leuten und einer Kultur, die uns relativ nahe steht.
Frage: Hat Deutschland Vorteile?
Mertens: Ja, auf jeden Fall. Das war vor Ort überall deutlich spürbar. Man mag uns. „Made im Germany“ zieht im Iran.
Frage: Wo sehen Sie besonders gute Chancen für Mittelständler der Region?
Mertens: In vielen Branchen. Ein Schwerpunkt sind sicherlich Rohstoffe, nicht nur Öl. Gefragt sind Partner, die bei der gewünschten Verarbeitung im Land selbst mit ihrer Expertise helfen. Wichtig ist zudem der Fahrzeugbau. Iran hat auch unter den schwierigen Bedingungen der vergangenen Jahrzehnte Autos produziert, mehrere Hunderttausend pro Jahr. Das wird deutlich zunehmen. Viele Unternehmer stecken in den Startlöchern. Sie suchen oft technische Unterstützung.
Frage: Und das wäre dann auch eine Chance für Ihr Unternehmen, Fischer & Plath, richtig?
Mertens: Ja, das ist so. Wir sind ja unter anderem in der Autozulieferung – etwa mit Hochleistungsdichtungen – stark.
Frage: Ihr guter Rat für Mittelständler der Region – wie geht man im Iran vor?
Mertens: Ich würde die Informationsmöglichkeiten über die IHK und die Auslandhandelskammer nutzen. Und man sollte als Unternehmer unbedingt das Land bereisen, sich vor Ort zeigen. Die persönlichen Kontakte sind äußerst wichtig. Generell braucht man vor Ort jemanden als Vertretung, zur konkreten Auftragsabwicklung.
Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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