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Neuwahlen in Thüringen   im April 2021 – MP-Wahl im März
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Entscheidung In Erfurt
Neuwahlen in Thüringen im April 2021 – MP-Wahl im März

NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Immer bessere Methoden

05.03.2019
Frage: Herr Siever, aus welchen Gründen haben Sie sich entschlossen, Multiple Sklerose zu behandeln?
Siever: Die MS gilt grundsätzlich als die häufigste neurologische Erkrankung, die im jungen Erwachsenenalter zu bleibender Behinderung und vorzeitiger Berentung führt. Andererseits haben sich die medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten dieser Erkrankung mittlerweile derart gebessert, dass wir immer häufiger bei den Betroffenen eine völlige Freiheit von Krankheitsaktivität erreichen können. Ein sehr guter Grund, sich mit dieser Erkrankung intensiver auseinanderzusetzen, wie ich finde.
Frage: Wie wird die Diagnose gestellt, wenn bei Betroffenen MS vermutet wird?
Siever: Die Diagnose gründet sich auf Erhebung der Vorgeschichte, körperlicher Untersuchung, kernspintomografischer Diagnostik, Untersuchungen der Rückenmarksflüssigkeit und des Blutes, sowie Messungen der Leitfähigkeit neurogener Strukturen (Evozierte Potenziale). Erst die Kombination der Untersuchungen erlaubt uns Neurologen eine sichere Diagnose, die man mittlerweile sehr früh und in der Regel ambulant stellen kann.
Frage: Welche Behandlungsmöglichkeiten werden bei MS-Patienten heutzutage angewandt?
Siever: Wir unterscheiden bei den medikamentösen Behandlungen krankheitsmodifizierende Therapien, die durch Eingriffe in das Immunsystem den Verlauf der Erkrankung günstig beeinflussen von den sogenannten symptomatischen Behandlungen, bei denen einzelne Symptome der Erkrankung wie zum Beispiel Spastik oder Schmerzen therapiert werden. Darüber hinaus helfen vielen Betroffenen physiotherapeutische und ergotherapeutische Verfahren.
Frage: Von welchen medizinischen Verbesserungen können MS-Patienten mittlerweile profitieren?
Siever: Bei den krankheitsmodifizierenden Therapien gibt es mittlerweile Substanzen, die bei vielen Betroffenen mit schubförmiger Verlaufsform zu einer völligen Freiheit von Krankheitsaktivität führt. Das heißt, dass diese Patienten keine Schübe mehr haben und die Behinderung nicht zunimmt. Die Lebensqualität hat massiv zugenommen.
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Tatiana Gropius Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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