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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Bei Volkslauf fiel der Startschuss

02.03.2019
Frage: Wie bist Du zum Laufen gekommen?
Böttcher: Einen bestimmten Tag oder Moment gab es nicht. Es hat sich so ergeben. Ich war schon immer sehr aktiv und habe von klein auf geturnt und getanzt. Ein besonderes Erlebnis war ein Spendenlauf der Schule. Bei einem Volkslauf wurde schließlich die Laufabteilung des TSV Großenkneten auf mich aufmerksam, informierte mich über anstehende Wettkämpfe, nahm mich dorthin mit und gab mir Trainingstipps. Irgendwann bekam ich das Angebot, beim Training des VfL Oldenburgs vorbeizuschauen. Und so bin ich da gelandet, wo ich heute bin.
Frage: Warum gerade dieser Sport?
Böttcher: Das Tolle daran ist, dass ihn im Prinzip jeder überall, so oft und intensiv er möchte, ausüben kann. Das Laufen lässt sich mit vielen anderen Dingen vereinbaren, das ist für mich optimal. Das Studium nimmt viel Zeit in Anspruch und nebenbei gebe ich Kurse beim Hochschulsport und arbeite als studentische Mitarbeiterin an der Uni. Obwohl das Laufen eine Individualsportart ist, steckt eine unglaublich große Gemeinschaft dahinter. Egal wo man ist, findet sich quasi immer irgendjemand, mit dem man trainieren kann. Ich kenne kaum einen Sport, bei dem sowohl Profis als auch Anfänger an dem gleichen Wettkampf teilnehmen können.
Frage: Was waren bisher Deine größten Erfolge?
Böttcher: Ob etwas ein Erfolg war oder nicht, ist ja total subjektiv. Vor allem das Finishen diverser Läufe, der Landesmeistertitel und persönliche Bestzeiten (aktuell 38:23 Minuten über 10 Kilometer und 18:20 Minuten über 5 Kilometer) zähle ich zu meinen Erfolgen.
Frage: Was möchtest Du sportlich noch erreichen?
Böttcher: Ein konkretes Ziel habe ich eigentlich nicht, aber gegen neue Bestzeiten ist natürlich nie etwas einzuwenden. Ich habe große Lust, einmal einen Marathon mit einer spannenden Strecke zum Beispiel in Spanien, Kroatien oder vielleicht sogar Australien zu laufen.
Frage: Was ist Deine Lieblingsdisziplin? Was gefällt dir eher weniger?
Böttcher: Bis jetzt finde ich die 10 Kilometer am besten. Es ist ein Mittelmaß zwischen kurzen Sprintdistanzen und richtig langen Distanzen mit gemäßigterem Tempo. Was ich nicht so mag, sind Strecken, zu denen die Anfahrtszeit länger ist als die Laufzeit.
Frage: Welche sportlichen Höhepunkte stehen in diesem Jahr an?
Böttcher: In dieser Hinsicht bin ich – genauso wie mein Verein – weniger professionell organisiert und das ist ein Punkt, an dem man auf jeden Fall arbeiten könnte und sollte. Eine konkrete Jahresplanung habe ich bisher noch nicht gemacht und lasse die Dinge eher auf mich zu kommen. Meist fragt mich mein Trainer ein, zwei Wochen vor einem Wettkampf, ob ich dort starten möchte und wenn es zeitlich passt, bin ich eigentlich immer dabei. Zukünftig will ich hier aber mal besser planen.
Frage: Was macht beim Wettkampf am meisten Spaß?
Böttcher: Die Atmosphäre und Stimmung bei einem Wettkampf sind einfach super und so viele laufbegeisterte Menschen zu sehen, ist einfach beeindruckend. Außerdem läuft man im Wettkampf automatisch auf einem anderen Level, weil man durch die Atmosphäre getragen wird. Am besten sollte man es selber einmal ausprobieren.
Frage: Hast Du ein Vorbild?
Böttcher: Nein. Natürlich gibt es Menschen, die einen inspirieren können. Aber ich möchte nicht so sein wie jemand anders – das wäre langweilig.
Frage: Wie oft trainierst Du?
Böttcher: Ich trainiere sechs Mal die Woche und habe einen lauffreien Tag. Ich betätige mich aber auch in anderen Sportarten. Das Training variiert ständig. Mal sind es kürzere Tempoläufe, Intervalle, Pyramiden oder Ähnliches und mal besteht das Programm dann mehr aus längeren Dauerläufen, Fahrtspielen, Tempowechseln. Dadurch wird das Training nie langweilig.
Frage: Hast Du Tipps für jemanden, der neu im Sport ist?
Böttcher: Wenn man vorher nicht viel Sport getrieben hat, sollte man nicht direkt mit einem Marathon anfangen. Es hilft, sich kleinere Zwischenziele zu setzen. Eine abwechslungsreiche Trainingsgestaltung ist wichtig. Man sollte zum Beispiel Tempo und Strecke variieren. Es ist empfehlenswert, sich einer Laufgruppe anzuschließen. Das Führen eines Trainingstagebuches kann helfen, am Ball zu bleiben. Ich würde auch jedem raten, sich eine Laufuhr anzuschaffen.
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