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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Interview: „Das war eine Herzenssache“

26.03.2018

Frage: Wie fühlen Sie sich am Ende Ihrer Amtszeit?

Femke: Total traurig. Am liebsten möchte ich noch eine Amtszeit hinterherschieben, aber das geht leider nicht. Ich habe so viele tolle Erfahrungen gemacht und nette Menschen kennenlernen dürfen, das werde ich sehr vermissen.

Frage: Was waren das genau für Erfahrungen?

Femke: Na ja, ganz besonders sind mir zwei große Veranstaltungen in Erinnerung geblieben. Zum einen die Landwirtschaftsmesse in Tarmstedt. Das war mein allererster Auftritt und zuerst war ich schon nervös. Aber es hat mir wirklich super viel Spaß gebracht. Und dann wäre da auch das Blütenfest in Wiesmoor, was für mich sehr imposant war. Alles war sehr schön geschmückt. Aber auch alle anderen Auftritte waren gut fürs Herz.

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Die neunte Wahl einer Mühlenkönigin in Varel steht zu Pfingsten an. Die künftige Mühlenkönigin muss mindestens 18 Jahre alt sein und über einen Führerschein verfügen. Sie muss nicht zwangsläufig aus Varel kommen oder in Varel wohnen.

Die Mühlenkönigin soll die Stadt Varel ein Jahr bei touristischen Veranstaltungen und Treffen mit anderen Majestäten aus der Region repräsentieren und vertreten. Es stehen etwa 20 bis 25 Veranstaltungen pro Jahr an. Alleine oder gemeinsam mit der Mühlenprinzessin erwidert sie Besuche von auswärtigen Königinnen, zum Beispiel beim Spargelfest in Nienburg oder beim Blütenfest in Wiesmoor. Natürlich ist sie auch bei den Eröffnungen der Veranstaltungen in Varel dabei. So dreht sie eine Ehrenrunde in einem Karussell beim Vareler Kramermarkt und begrüßt die Gäste bei Kürbisfest oder Spargelmeile.

Melden können sich die Bewerberinnen beim Stadtmarketing Varel. Ansprechpartnerin ist Insa Jung im Rathaus an der Windallee unter Tel. 04451/126272 oder per Mail an jung@varel.de. Bewerbungen nimmt auch die Nordwest-Zeitung in Varel, Schlossstraße 7, entgegen unter Telefon 04451/99882501 (Olaf Ulbrich). Alle Kandidatinnen müssen einen Bewerbungsbogen ausfüllen. Bewerbungsschluss ist am Montag, 4. Mai.

Die bisherigen Majestäten: Julia (2016), Janina (2015), Michelle (2014), Nele (2013), Houssena (2012), Adina (2011), Charlotte (2010).

Frage: „Gut fürs Herz“ – damit meinen Sie...

Femke: Einfach, dass man den Leuten eine Freude machen konnte. Besonders die Kinder haben sich gefreut. Einmal war das so süß, da meinte ein Mädchen zu mir, ob ich denn jetzt in der Mühle wohnen würde. Allgemein hat mir die Arbeit mit Kindern sehr viel Spaß gemacht. Zum Beispiel habe ich mal zusammen mit Kindern zu Weihnachten gebacken.

Frage: Sie wurden letztes Jahr gewählt, um Varel offiziell zu vertreten...

Femke: Genau, das war eine große Ehre für mich. Zudem muss ich sagen, dass ich wirklich von allen Leuten Zuspruch bekommen habe und bekräftigt und unterstützt wurde. Meine Oma und Opa waren sehr stolz und haben jeden Artikel, in dem ich drin war, aufgehoben und jedem gezeigt. Ich habe es aber auch sehr ernst genommen. Varel ist meine Heimat – das war eine Herzenssache.

Frage: Das war natürlich auch viel Verantwortung, die Sie trugen. Wie sind Sie damit umgegangen?

Femke: Ich war einfach ich selbst. Niemand sollte sich verstellen. Ich war schon immer ein lebensbejahender und fröhlicher Mensch und übernehme gerne Verantwortung. Außerdem bin ich mit mir im Reinen und stehe zu mir und meinen Entscheidungen. Deswegen möchte ich auch Grundschullehrerin werden.

Frage: Wie war es eigentlich für Sie, in die Rolle zu schlüpfen?

Femke: Einfach super! Jedes Mädchen träumt doch davon, ein wunderschönes Ballkleid und eine Krone zu tragen. Natürlich wird man in diesem Outfit eher wahrgenommen, aber die Leute haben mich als Menschen kennengelernt. Ich muss auch sagen, dass ich selbstbewusster geworden bin.

Frage: Was waren ihre persönlichen Highlights?

Femke: Auf jeden Fall, dass ich überall herzlich willkommen war. Die Leute haben sich sehr liebevoll um einen gekümmert und man wurde immer angestrahlt. Das war das Allercoolste. Auch die Kooperation mit den Sponsoren hat sehr super geklappt. Und natürlich, dass ich viel rumgekommen bin. Ich war auf vielen schönen Veranstaltungen. Man hat viel gesehen und ist mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen. Dafür hab ich mir gerne die Zeit genommen – ganz besonders, wenn ich Alt und Jung eine Freude machen konnte. Und dort habe ich auch enge Freundschaften geschlossen.

Frage: Haben Sie mit den neuen Freunden auch privat Kontakt?

Femke: Natürlich! Zum Beispiel kommt Lina Porter, die Altländer Blütenkönigin, auch zu meiner Abdankung. Wir haben uns in der Zeit kennengelernt und sofort angefreundet.

Frage: Abschließende Worte für Ihre Nachfolgerin?

Femke : Zunächst ist das kein Schönheitswettbewerb, es geht um Charakter. Sei so wie du bist und stehe dazu. Ich hoffe auch, dass sie genauso viel Spaß haben und die Zeit genießen wird wie ich.

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