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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Einstieg bei Bremer Gruppe „team neusta“

03.03.2018
Frage: Herr Gathmann, die Firmengruppe um die NWZ hat sich im Laufe der Jahre an diversen Technologieunternehmen beteiligt. Jetzt erfolgte der Einstieg beim Bremer Unternehmen „team neusta“. Um was geht es?
Gathmann: „team neusta“ ist eine der größten Digitalagenturen Deutschlands. Das Unternehmen bietet Beratung und Lösungen zu diversen Geschäftsfeldern und Anwendungen – wie etwa E-Commerce, um nur ein Beispiel von vielen zu nennen. Wir haben an dieser stark wachsenden Digital-Agentur einen Anteil von zehn Prozent erworben und möchten perspektivisch unseren Anteil weiter aufstocken. Wir sehen hier ein gutes Diversifikationspotenzial für unsere Unternehmensgruppe.
Frage: Gibt es inhaltlich Berührungspunkte mit NWZ-Aktivitäten?
Gathmann: Ja, das Wissen von „team neusta“ passt gut zu uns. In der NWZ-Gruppe wächst die Zahl der digitalen Anwendungen ja ständig, bis hin zu diversen Shops und mobilen Apps. „team neusta“ hat übrigens auch eine App für Werder Bremen entwickelt.
Frage: Ist die NWZ– über das Stammgeschäft hinaus – noch an weiteren Technologieunternehmen beteiligt?
Gathmann: Ja, das betreiben wir seit etwa zehn Jahren. Wir haben ca. 25 Beteiligungen erworben und teilweise wieder abgegeben, aktuell halten wir 16 Beteiligungen, bundesweit.
Frage: Was waren die Beweggründe zum Investieren?
Gathmann: Es gibt drei wesentliche Motive: unser digitales Know-how zu steigern, das Synergie-Potenzial einer Zusammenarbeit mit den Beteiligungen und die Aussicht auf Gewinn, beim Verkauf durch Gründer, die oft irgendwann ihr Unternehmen abgeben. Hier sind wir aber gerade in einem Strategie-Schwenk.
Frage: Nämlich?
Gathmann: Wir beschreiten verstärkt den Weg, in bereits am Markt etablierte Unternehmen zu investieren – die auch auf mittlere Sicht nicht verkauft werden – sondern wachsen, nachhaltig Gewinne erwirtschaften und irgendwann auch regelmäßig ausschütten. Und das alles gern auch im Nordwesten, wie im Fall „team neusta“. Wir diversifizieren vor dem Hintergrund der Digitalisierung unsere Aktivitäten und stellen so unsere Firmengruppe zugleich breiter auf.
Frage: Von 16 Technologie-Beteiligungen – nennen Sie mal ein Beispiel, das sich besonders gut entwickelt.
Gathmann: Da gibt es mehrere! Da ist zum Beispiel ein Betreiber von Trauerportalen. Unser erfolgreiches Portal www.NWZtrauer.de wird so betreut. Oder nehmen Sie AdNord (Werbung) oder Kimeta (Jobs). Oder Fischkopf – das ist ein recht erfolgreiches Kontakt-Portal.
Frage: Wie finden Sie weitere interessante Beteiligungsmöglichkeiten?
Gathmann: Die NWZ hat in der Start-up-Szene schon einen guten Ruf. Man kommt auf uns zu. Und wir halten die Augen offen.
Frage: Was wird aus dem Kerngeschäft, also der NWZ selbst?
Gathmann: Das werden wir weiter sehr engagiert betreiben! Wir wollen unsere über 100 000 Abonnenten weiterhin bestmöglich mit Nachrichten und Service versorgen und zufriedenstellen. Dies ist auch eine Herzensangelegenheit unserer Gesellschafter. Die Nordwest-Zeitung mit ihren digitalen Ablegern bleibt das Flaggschiff. Aktuell investieren wir dafür erheblich in verschiedenste Online-Aktivitäten, wie NWZonline oder das E-Paper. NWZonline haben wir ja nun auch für alle unsere Abonnenten freigeschaltet.
Rüdiger zu Klampen
Redaktionsleitung
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2040

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