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Aktualisiert vor 1 Minute.

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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

„Keine Hinweise auf Gefahren“

20.03.2019
Frage: Herr Rohleder, die Auktion für die Lizenzen des Mobilfunks der fünften Generation hat begonnen. Was kann 5G, was frühe Standards nicht können?
Rohleder: Das 5G-Netz ist deutlich leistungsfähiger. Ein Beispiel: Mit 5G könnten die Mitglieder einer Band an verschiedenen Orten ihr Instrument spielen und per Handy an einen Zuhörer übertragen. Er würde die Musik als einen Sound wahrnehmen. 5G bietet mehr Kapazität, was die Zahl der Teilnehmer und Sensoren in einer Funkzelle angeht. Und die neue Technologie erreicht mehr Bandbreite, sprich eine um den Faktor 100 höhere Übertragungsrate. Das ermöglicht es, mehr Daten besser zu übertragen, entscheidend für Anwendungen in der Telemedizin oder dem autonomen Fahren.
Frage: Die Politik streitet über den Handyempfang an jeder Milchkanne. Für 5G sind aber nur 1000 Basisstationen im Land vorgesehen. Wenig im Vergleich zu den 80 000 Sendemasten, die schon stehen?
Rohleder: Wer die Fläche versorgen will, muss auch Flächenfrequenzen zur Verfügung stellen. Um das zu verdeutlichen: Jetzt geht es um 3,6 Gigahertz. Damit lässt sich eine Reichweite von 500 Meter bis 1000 Meter pro Sendemast erzielen. Wer also keine Spargelrepublik will, mit Funkmasten an jeder Ecke, muss sogenannte Flächenfrequenzen bereitstellen. Die liegen unterhalb von einem Gigahertz.
Frage: Namentlich geht es um den chinesischen Huawei-Konzern, wie bewerten Sie die Bedenken?
Rohleder: Weltweit gibt es überhaupt nur fünf Unternehmen, die 5G-Netze aufbauen können. Zwei davon kommen aus China, zwei weitere aus Europa, eines aus Südkorea. Einen willkürlichen Ausschluss darf es nicht geben. Wir brauchen objektive Sicherheitskriterien. Die müssen dann von allen auch erfüllt werden.
Frage: Das Bundesamt für Strahlenschutz mahnt neue Studien an, die gesundheitliche Risiken der elektromagnetischen Strahlung genauer untersuchen sollen. Wie sieht das die Branche?
Rohleder: Mögliche Risiken sind umfassend erforscht, auch vom Bundesamt selbst. Die Behörde hat dabei selbst immer wieder festgestellt, dass es unterhalb der geltenden Grenzwerte keinerlei Hinweise auf Gefahren für Menschen, Tiere oder Pflanzen gibt. Das bestätigen alle weltweiten Forschungen. Sollte es einmal andere Hinweise geben, muss denen sehr gründlich nachgegangen werden.
Peter Riesbeck Korrespondentenbüro Berlin
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