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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Schauspieler schlendert vor Auftritt durch Cloppenburg

07.11.2018
Frage: Herr Sander, wer ist der bessere Ermittler? Inspektor Craddock oder Mehmet Özakin?
Erol Sander: Ich glaube, dass Özakin schon eher ein Jäger ist. Craddock ist ein eher gemütlicher Typ, vielleicht auch ein bisschen hektisch und tollpatschig.
Frage: Können Sie sich auch in Ihrer Freizeit für Krimis begeistern?
Sander: Ja klar, die Polizeiarbeit interessiert mich sehr. Vor allem, weil sie sich ständig weiterentwickelt.
Frage: Sie kommen während Ihrer Theater-Tournee mit „Ein Fall für Miss Marple“ auch nach Cloppenburg Waren Sie schon einmal in der Stadt?
Sander: Nein. Das wird also eine Premiere für mich. Ich freue mich schon sehr darauf, ich komme nämlich immer ein paar Stunden früher zu meinen Auftritten und spaziere heimlich durch die Stadt.

Fernseh-Kommissar erobert Theaterbühne:

Erol Sander, bürgerlich Urçun Salihoglu, ist deutscher Schauspieler türkischer Herkunft. Am 9. November feiert er seinen 50. Geburtstag. Seit 2008 ist er fester Bestandteil der ARD-Reihe Mordkommission Istanbul. Dort spielt er den Kommissar Mehmet Özakin.

In Cloppenburg tritt er als Inspektor Dermot Craddock auf die Bühne. In „Ein Fall für Miss Marple – Ein Mord wird angekündigt“ermittelt er in einem Mordfall.

Tickets für die Veranstaltung in der Stadthalle am Freitag, 16. November, sind im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr.

Frage: Worum geht es in Ihrem Stück?
Sander: „Ein Mord wird angekündigt“ ist ja ein bekannter Film der Miss-Marple-Reihe. Wie der Titel schon verrät, geht es darum, dass ein Mord in der Zeitung angekündigt wird. Und tatsächlich passiert ein Mord. Miss Marple ist dann auch vor Ort. Und ich komme auch als Polizist dazu und versuche, den Fall zu ermitteln. Natürlich verrate ich aber nicht, wer der Mörder ist.
Frage: Komödie und Krimi – wie passt das zusammen?
Sander: Man muss mit Humor und Sarkasmus an die Sache herangehen und auf die gesellschaftliche Situation eingehen. Im Stück wird zwar heiß ermittelt, aber mit englischem Witz.
Frage: Sie feiern in einigen Tagen Ihren 50. Geburtstag. Was bedeutet Ihnen diese Zahl?
Sander: Wenn man nicht älter werden will, muss man früher sterben. Da bevorzuge ich es, älter zu werden. 50 ist absolut in Ordnung, ich habe kein Problem damit. Wenn’s nach mir geht, bin ich gerade erst bei der Hälfte. Ich bin dankbar, dass ich gesund bin.
Frage: Planen Sie eine große Party?
Sander: Da bin ich unterwegs. An meinem Geburtstag spiele ich in Gütersloh. Aber ein große Feier wird auf jeden Fall nachgeholt.
Frage: Wie sieht Ihre Zukunftsplanung aus? Gibt es neue Projekte im Fernsehen oder auf der Theaterbühne?
Sander: Ich konzentriere mich voll auf unsere Film- und Theaterprojekte, die ich gerade mache. Und dann sind wir noch an der Entwicklung neuer Sachen. Man darf gespannt sein.
Frage: Derzeit wird ja wohl noch ein neuer James Bond gesucht – wäre das nicht was für Sie?
Sander: Ich glaube nicht, dass ein Deutscher der neue James Bond wird – und dann auch noch einer mit Migrationshintergrund. Obwohl, eigentlich würde es passen. Viele Leute sagen mir das auch nach. Ich empfinde das als riesiges Kompliment. So eine Rolle kommt einem aber eher zugeflogen, damit kann man nicht planen.
Gloria Balthazaar Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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