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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Baskets-Trainer freut sich auf Kracher gegen Alba

09.01.2019
Frage: Herr Drijencic, ist das aktuelle Baskets-Team das beste, das Sie je trainiert haben?
Mladen Drijencic (53): (lacht) Diese Frage kann ich erst am Ende der Saison beantworten.
Frage: Ihre Mannschaft hat die vergangenen acht Spiele gewonnen, ist Tabellenzweiter und könnte Verfolger Alba Berlin mit einem Erfolg am Sonntag (15 Uhr) in der großen EWE-Arena auf vier Punkte distanzieren. Es gab schon erheblich weniger angenehme Phasen in Ihrer bald vierjährigen Amtszeit in Oldenburg.
Drijencic: Sicher. Wenn ein Maurer nach einem achtstündigen Arbeitstag nach Hause geht und die Mauer steht, dann ist er ja auch zufriedener als wenn sie nur halb fertig ist. Es ist ein gutes Gefühl, zu sehen, wie die Mannschaft unsere tägliche Arbeit in den Spielen umsetzt. Die Stimmung ist momentan nicht nur bei mir super, sondern auch bei den Spielern, im Club und im Umfeld. Wir setzen alles daran, dass es so weitergeht.
Frage: Was zeichnet Ihre Mannschaft besonders aus?
Drijencic: Jeder Spieler hat verinnerlicht, dass die Basis unseres Erfolgs die Defensive ist. Das Team verteidigt unheimlich gut als Kollektiv, jeder ist bereit, dem Nebenmann zu helfen. Die Mannschaft hat richtig Lust an der Defensivarbeit gefunden. Ein Knackpunkt war da der Sieg in Bayreuth (90:70; Anm. d. Red.) – da hat das Team gesehen, was möglich ist. Defensiv-taktisch gesehen war das das beste Spiel einer Baskets-Mannschaft unter meiner Leitung.
Frage: Wie wollen Sie verhindern, dass Ihre Mannschaft im Überschwang des Erfolgs nachlässig wird?
Drijencic: Die Gefahr besteht immer. Ich erde die Jungs aber jeden Tag und mache ihnen klar, dass die Siege keine Selbstverständlichkeit sind und wir in jedem Spiel 100 Prozent abrufen müssen. Schon gegen Alba werden wir wieder eine Top-Leistung benötigen, wenn wir gewinnen wollen.
Frage: Alba hat am Samstag in Braunschweig verloren und tritt an diesem Mittwoch noch im Eurocup in Belgrad an. Die Partie in Oldenburg ist für die Berliner also das dritte Auswärtsspiel binnen einer Woche. Kommt Alba für die Baskets damit zu einem dankbaren Zeitpunkt?
Drijencic: Mit solchen Gedanken beschäftige ich mich nicht, denn es bringt einfach nichts. Wir werden am Sonntag auf eine erstklassig besetzte und hochmotivierte Spitzenmannschaft treffen – soviel ist sicher und dementsprechend bereiten wir uns auch vor.
Frage: Beim Sieg in Weißenfels am vergangenen Sonntag mussten Sie auf Spielmacher Will Cummings verzichten. Wird er rechtzeitig fit?
Drijencic: Er hält sich beim Wurftraining noch ein wenig zurück, aber mit seiner Schulter ist es schon sehr viel besser geworden. Will wird gegen Berlin spielen.
Frage: Hat die Siegesserie der Baskets nach dem Kracher am Sonntag Bestand?
Drijencic: Das ist unser Ziel. Die Mannschaft ist gut drauf und heiß auf das zweite große „B“ der Liga neben den Bayern. Zudem spielen wir zu Hause mit einer gelben Wand im Rücken – das sind doch zumindest ganz ordentliche Voraussetzungen (lacht).
Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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