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Oldenburger Hallenturnier schließt Lücke

05.11.2018
Frage: Herr Kutscher, die Turnierlandschaft hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Die großen Namen im Springreiten tummeln sich meist nur bei Fünf-Sterne-Veranstaltungen. Was macht für Sie den Reiz aus, nach mehr als zehn Jahren wieder einmal in Oldenburg zu starten?
Marco Kutscher (43): Sie haben es ja schon angedeutet. Es gibt sehr viele Ein- oder Zwei-Sterne-Turniere und dann wieder die ganz großen Veranstaltungen. Drei-Sterne-Turniere wie hier in Oldenburg gibt es indes nicht so viele. Oftmals fehlt uns Reitern und den Pferden diese wichtige Zwischenstation. Meines Wissens gibt es in dieser Region kein vergleichbares Hallenturnier dieser Klasse. Genau solche Möglichkeiten brauchen wir Reiter aber, um uns mit unseren jungen oder neuen Pferden an ein höheres Niveau herantasten zu können.
Frage: Und diese Gelegenheit wollen Sie nutzen?
Kutscher: Genau. Oldenburg hat sich gut entwickelt. Na ja, und ich bin gerade dabei, wieder ein, zwei Pferde nach ganz oben zu bringen. Das Turnier liegt sozusagen vor meiner Haustür. Von Bad Essen fahre ich gerade einmal eine Stunde. So muss ich nicht in einem Hotel übernachten oder eine aufwendige Reise buchen. Hinzu kommt, dass das Turnier für die S-Springer nur drei und nicht vier Tage dauert.
Frage: Wie meinen Sie das?
Kutscher: Nun, die Veranstalter ziehen solche Turniere beziehungsweise die schweren Springprüfungen gern in die Länge. Und das ergibt für mich wenig Sinn, mitunter für nur eine S-Prüfung einen ganz Tag bei einem Turnier verbringen zu müssen. Ich bin, ganz nebenbei, auch einfach mal gern zu Hause. Die Zeiten, dass ich an die 40, 45 Turniere im Jahr geritten bin, sind Gott sei Dank vorbei.
Frage: In Oldenburg waren Sie mit drei Pferden am Start. Wie fällt Ihre Bilanz aus?
Kutscher: Ja, wie gesagt, ich habe beim Agravis-Cup zwei hoffnungsvolle Neunjährige vorgestellt. Die Hengste Böckmann’s Lord Pezi Junior und Pikeur Lord Fauntleroy sind neu bei mir im Stall. Und mit Charco 2, mit dem ich den Großen Preis geritten habe, musste auch ich mich erst einmal mit dieser Halle, die ja keine riesige Arena ist, arrangieren. Die Parcours waren allesamt anspruchsvoll, und unterwegs hatte man nicht mehr viel Zeit, noch etwas zu regeln. Die Hindernisse kommen doch sehr schnell. Da war die richtige Feinabstimmung gefragt. Denn ein kleinster Fehler reicht schon aus, um etwas herunter zu werfen. Aber genau deshalb war ich hier ja angetreten. Aber halt, das war auch klar: Mit Charco 2 wollte ich beim Großen Preis schon etwas holen. Als Fünfter hat es aber leider nicht ganz zum Sieg gereicht.
Otto-Ulrich Bals Autor
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