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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Interview: „Ostern bedeutet für mich Familie“

31.03.2018
Frage: Wiebke oder Frau Treiber, Du oder Sie, was ist genehm?
Treiber: Wiebke und Du ist in Ordnung.
Frage: Wiebke, gestern war Karfreitag, ein stiller Feiertag mit Tanzverbot. Ist das noch zeitgemäß?
Treiber: Schwierige Frage, finde ich. Für mich ist das kein Tag, an dem ich mir sage: Du musst unbedingt still zuhause sitzen. Andererseits ist es einer der wichtigsten, wenn nicht der wichtigste Tag des christlichen Glaubens.
Frage: Früher hat man Ostereier gesucht, heute bekommen immer mehr Kinder Geschenke. Entwickelt sich Ostern zum zweiten Weihnachten?
Treiber: Das habe ich mich auch gefragt, als ich überlegte, was Ostern denn für mich bedeutet. Ich bekomme das auch mit, dass die Geschenke an Ostern zunehmen, das finde ich aber schwierig. Dafür ist doch eher Weihnachten da.
Frage: Was bedeutet Ostern denn für dich?
Treiber: Ostern bedeutet für mich Familie, ähnlich wie Weihnachten. Zeit miteinander verbringen. Die Kirchenbesuche gehören für mich aber auch dazu.
Frage: Wie sieht das typische Osterwochenende bei dir aus?
Treiber: Am Karfreitag gehe ich mit meiner ,kleinen’ Familie in die Kirche. Der Samstag ist eher ein ganz normaler Tag. Und am Ostersonntag und Ostermontag kommt dann immer die ,große’ Familie mit den ganzen Verwandten zusammen. Das ist schön. Und auf die Osternacht am Ostersonntag freue ich mich immer ganz besonders.
Frage: Was ist die Osternacht?
Treiber: Das ist ein Gottesdienst, bei dem nur Kerzen brennen. Das ist eine ganz besondere, fast unheimliche Atmosphäre. Es ist dann während des Gottesdienstes noch ruhiger als sonst. Wenn dann die Osterkerze entzündet und herumgereicht wird, denke ich immer: Oh, wow! Es ist schwer zu beschreiben, aber wirklich toll.
Frage: Gehst du am Wochenende zu Osterfeuern?
Treiber: Nein, ich bin nicht so der Osterfeuertyp.
Frage: Sprechen Gottesdienste junge Menschen noch an?
Treiber: Ja, aber das hängt ganz vom Thema ab. Aber ich weiß auch nicht, ob normale Gottesdienste jetzt unbedingt junge Menschen ansprechen müssen. Dafür gibt es ja Jugendgottesdienste.
Frage: Sind in Deinem Freundeskreis viele Gläubige?
Treiber: Bei einigen spielt der Glaube eine große Rolle, bei anderen nicht.
Frage: Was bedeuten Kirche und Glauben für dich?
Treiber: Ich verbinde damit vor allem Menschen. Man ist nie allein. Und natürlich auch den Glauben an Gott, der mir Kraft gibt und mit dem ich sprechen kann.

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Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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