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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Trump als Schrottwichtel-Gewinn

22.10.2018
Frage: Frau Köster, Sie treten am 8. November mit ihrem Programm „Sitcom“ in der Divarena auf. „Sitcom“ ist das erste Comedy-Programm seit gut zehn Jahren. Wie fühlt sich das an für Sie?
Köster: Das ist ja mein Beruf, für mich ein ganz normaler Vorgang. Der Unterschied zu früher ist, dass ich jetzt sitzen muss. Das geht im Sitzen genauso gut. Dieser Scheiß-Schlag mit 46 Jahren...
Frage: Warum hörte man danach für mehrere Jahre rein gar nichts von Ihnen? Die Leute wussten doch gar nicht, was mit Ihnen los war.
Köster: Erstmal war ich lange im Koma. Ich kann im Koma nicht reden. Und danach brauchte ich lange Zeit Ruhe, um erst mal wieder zu mir zu kommen. Und dann hab’ ich im Internet gelesen, dass ich tot bin!
Frage: Sind Sie auf einen Rollstuhl angewiesen?
KÖster: Bei langen Strecken schon.
Frage: Geht es in Ihrem Programm auch um Ihre persönliche Geschichte?
KÖster: Nein. Ich will den Leuten ja keine schlechte Laune machen.
Frage: Worum geht es denn in Ihrem Programm?
KÖster: Ich will nicht alles verraten, nur so viel: Ich kümmere mich auch um Politik. Zum Beispiel um Trump. Der drängt sich ja geradezu auf, der Sack! Ich glaube, den hat Melania beim Schrottwichteln gewonnen.
Frage: Wie lange dauert Ihr Programm?
Köster: Etwa 90 Minuten. Kann aber auch mehr sein. Das hängt auch vom Publikum ab.
Frage: Damals, bei der TV-Show „Sieben Tage – sieben Köpfe“, wollte Sie Rudi Carrell unbedingt haben, und Sie waren die ganze Zeit dabei. Wie war das, mit Rudi?
KÖster: Das war gegenseitige Sympathie. Ich habe ja holländische Vorfahren. Er sagte zu mir, ich hätte einen holländischen Humor.
Frage: Was sind Ihre nächsten Pläne?
KÖster: Ich fliege im November nach New York. Die Hauptdarstellerin meiner Buchverfilmung „Ein Schnupfen hätte auch gereicht“, Anna Schudt, ist nominiert für den Emmy. Da freue ich mich sehr drauf.
Frage: Sie sind Kölnerin. Mit Leib und Seele?
KÖster: Ich bin gebürtige Kölnerin, aber ich gehöre nicht zu diesen selbstverliebt-besoffenen Kölnern. Ich bin auch gern woanders. Zum Beispiel auf meiner Lieblingsinsel Ibiza. Da war ich bestimmt schon vierzig, fünfzig Mal.
Wolfgang Bednarz
Delmenhorst
Redaktion Delmenhorst
Tel:
04221 9988 3

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