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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

„Wir haben die Chance, das Ereignis zu prägen“

21.05.2019
Frage: Der erste Weltkongress für Studentische Forschung (World CUR) fand 2016 im arabischen Katar statt. Sind Sie stolz, dass der zweite World CUR jetzt in Oldenburg stattfindet?
Haberstroh: Ja, wir sind sehr stolz! Vor etwa 2,5 Jahren war ich auf dem ersten Weltkongress in Katar und wurde dort von den Organisatoren angesprochen, ob wir uns die Ausrichtung des zweiten Kongresses vorstellen können. Das ist natürlich eine riesige Auszeichnung. Und ich glaube, jetzt haben wir wirklich die Chance, das Ereignis zu prägen. Das erste war der Pilot, und jetzt gibt man dem Ganzen eine Richtung und kann es mitgestalten.
Frage: Welche Richtung möchten Sie geben?
Haberstroh: Es ist ja ein multidisziplinärer Kongress – es sind Studierende aus allen Fachrichtungen eingeladen. Wir bemühen uns nun, dass dieser Kongress über die klassischen Formate – Vorträge und Präsentation wissenschaftlicher Poster – hinausgeht. Besonderen Wert legen wir auf Vernetzungsangebote. Dafür haben wir zum Beispiel am Freitag eine dreistündige Sitzung reserviert für die sogenannten Thematic Sessions, in denen Studierende jeweils aus einem Thema zusammenarbeiten und zum Beispiel gemeinsam zukünftige Forschungsprojekte ausarbeiten. Wir hoffen, dass dieser Geist des Zusammenarbeitens an den großen Problemen der Welt auch in Zukunft den Kongress prägen wird.
Frage: Wie wichtig ist es denn für die Studierenden, eine solche Plattform wie den Kongress zu haben?
Haberstroh: Ich glaube, das ist für sie eine tolle Gelegenheit. Für viele von ihnen ist es die erste Gelegenheit, ihre eigenen Projekte anderen vorzustellen. Viele verbinden das dann gleich mit der ersten großen Reise außerhalb des eigenen Landes oder Kontinents – und einfach Leute aus der ganzen Welt kennenlernen, das ist schon sehr motivierend.
Frage: Wie unterschiedlich sind die Forschungsthemen der Studierenden auf der ganzen Welt?
Haberstroh: Insgesamt bilden die Beiträge eine sehr große Bandbreite ab. Von Philosophischer Betrachtung der Sterbehilfe über Roboter in der Pflege hin zu Mathematischer Modellierung. Dabei konnten wir nicht feststellen, dass Studierende in bestimmten Teilen der Welt sich mit besonderen Themen auseinandersetzen – die Themen waren wirklich über alle 35 teilnehmenden Länder verteilt. Der große Renner unter unseren sechs interdisziplinären Forschungsthemen ist Global Health, also Fragen, die sich aus Sicht verschiedener Disziplinen mit Themen der globalen Gesundheit beschäftigen.
Frage: Kann man bei dem Weltkongress in Oldenburg auch als Zuschauer dabei sein?
Haberstroh: Ja, es sind tatsächlich noch einige wenige Plätze frei. Die Anmeldung ist auf den Internetseiten der Uni Oldenburg möglich.
Frage: Kurz zum Ablauf: Wie viele Vortragende gibt es aktuell und wie sieht der Zeitplan aus?
Haberstroh: Das Ganze geht von Donnerstagmorgen um 9 bis Samstagabend um 19 Uhr. Es gibt insgesamt 134 Vorträge und 83 Poster von Studierenden.
Tonia Hysky Redakteurin / Newsdesk
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