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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Zuhörer erhalten Eindrücke aus aller Welt

07.11.2018
Frage: Herr Kammann, in Ihrem Buch erzählen Sie von der Reise in 14 verschiedene Länder. Welches Land hat Sie am meisten beeindruckt?
Jan Kammann: Wenn ich mich daran orientiere, über welches Land ich am meisten spreche, dann der Iran. Das Land ist auch bei uns immer im Gespräch – aber das, was in den Medien berichtet wird, und was ich dort erlebt habe, geht zum Teil weit auseinander.
Frage: Was ist Ihnen nachhaltig in Erinnerung geblieben?
Kammann: Jeder Tag war besonders und einzigartig. Ich wurde überall freundschaftlich und warmherzig empfangen. Das werde ich nie vergessen.
Frage: Wie hat sich Ihr Leben seit der Reise verändert?
Kammann: Zunächst kann ich inzwischen in vielen Landessprachen „Hallo“ und „Guten Tag“ sagen. Und natürlich hilft mir diese Erfahrung auch im Umgang mit meinen Schülern.
Frage: Inzwischen stehen Sie wieder hinter dem Lehrerpult. Welche Klassen unterrichten Sie?
Kammann: Ich unterrichte an einer Schule in Hamburg. Seit eineinhalb Jahren bin ich wieder zurück. Als Schwerpunkt unterrichte ich sogenannte Internationale Vorbereitungsklassen. Diese werden von Schülern aus aller Herren Länder besucht. Die Jugendlichen lernen Deutsch, um sich für den Besuch der Regelklassen zu qualifizieren. Außerdem unterrichte ich eine achte Klasse und eine in der Oberstufe.
Frage: Hat Ihre Reise Auswirkungen auf Ihren Unterricht?

Lesung am Samstagabend bei der Fahrschule:

Der Autor und Lehrer Jan Kammann ließt aus seinem Buch „Ein deutsches Klassenzimmer“. Dabei berichtet er von seiner ungewöhnlichen Weltreise unter anderem nach China, Kolumbien und Ghana.

Die Lesung, die im Rahmen der „Woche der unabhängigen Buchhandlungen“ stattfindet, beginnt am Samstag, 10. November, um 19.30 Uhr bei der Fahrschule Schmidt, Brinkmanns Kamp 4 in Hude.

Karten gibt es für fünf Euro beim Veranstalter, Buchhandlung Lesen und Mehr, Parkstraße 30 in Hude.

Kammann: Auf jeden Fall. Ich kann von meinen eigenen Erfahrungen berichten. Und ich kann die Schüler noch besser verstehen. Ich weiß jetzt, wie es ist, in ein fremdes Land zu kommen und nichts zu verstehen. Der Unterschied zwischen mir und meinen Schülern ist aber, dass ich mir das ausgesucht habe – meine Schüler nicht. Ich habe größten Respekt davor, was sie leisten. Viele von ihnen lernen Deutsch und machen nach vier, fünf Jahren schon ihr Abitur. Das ist beeindruckend.
Frage: Am Samstag steht Ihre nächste Reise an – nach Hude. Waren Sie schon in der Gemeinde?
Kammann: Ja, Hude kenne ich. Ich bin in Groß Ippener in der Samtgemeinde Harpstedt aufgewachsen. Ein guter Freund von mir wohnt in Hude und hat den Kontakt zur Buchhandlung hergestellt. So kommt es überhaupt erst zur Lesung.
Frage: Worauf können sich die Zuhörer freuen?
Kammann: Ich bin ja ganz neu im Geschäft. Eigentlich spreche ich vor Schülern. Daher werde ich ein bisschen improvisieren. Die Zuhörer erhalten auf alle Fälle viele Eindrücke aus aller Welt, auch in Form von Bildern.
Gloria Balthazaar
Volontärin, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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