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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Wenn Professoren Autogramme geben

26.02.2019
Frage: Was bedeutet der Meilenstein 100. Vorlesung für die Kinderuni?
Corinna Dahm-Brey: Wir als Organisatoren blicken mit großer Freude und auch Staunen zurück auf 15 Jahre Kinderuni. Wir hatten rund 78 000 Kinder im Audimax, viele tolle Wissenschaftler, die mit großer Kreativität auch komplizierte Themen erklärt haben, und wir haben selbst sehr viel gelernt. Wir dachten 2004, wir machen ein Projekt für drei oder fünf Jahre. Dass es gelungen ist, die Kinderuni in der Region so fest zu verankern, macht uns auch stolz.
Frage: Was ist das Ziel der Kinderuni?
Dahm-Brey: Es war und ist immer unser Ziel, die acht- bis zwölfjährigen Kinder für Wissenschaft und Forschung zu begeistern – und zwar jenseits von Leistungsdruck oder Zwang. Unsere Nachwuchsstudentinnen und Nachwuchsstudenten sind eingeladen, die Uni zu erleben und sich ein Bild zu machen, was hier bei uns passiert.
Frage: Wie hat sich die Kinderuni in den vergangenen Jahren entwickelt?
Dahm-Brey: Wir hatten sehr stürmische erste Jahre, in denen die 800 Sitzplätze in unserem größten Saal nicht ausreichten, um alle Kinder unterzubringen. Das hat uns vor so manche Herausforderung gestellt, aber natürlich auch den Eltern viel abverlangt, die Eintrittskarten kaufen wollten. Seit einigen Jahren haben wir sehr konstant bei jeder Vorlesung etwa 500 kleine Gäste, können also immer alle Kartenwünsche erfüllen.
Frage: Das Thema der Vorlesung am 6. März ist „Kann man auf dem Mond leben?“ Was erwartet die Kinder bei dieser Veranstaltung?
Dahm-Brey: Natürlich erfahren sie, was der Mond überhaupt ist, wie weit er entfernt ist und wie man dorthin kommt. Wussten Sie, dass ein Verkehrsflugzeug theoretisch zwei Wochen brauchen würde, um den Mond zu erreichen? Dort oben gibt es keinen Wind, keine Flüsse, keine Pflanzen und keine Tiere. Aber vielleicht können Menschen doch bald dort leben? Das alles wird die Kinder beschäftigen.
Frage: Wie werden die Themen für die Kinderuni ausgewählt?
Dahm-Brey: Wir setzen auf eine gute Mischung aus geistes- und naturwissenschaftlichen Themen. Oft sprechen wir Professorinnen und Professoren aktiv an. Es hat sich aber herumgesprochen, dass eine Kinderuni-Vorlesung auch für die Wissenschaftler immer eine besondere Erfahrung ist, und so meldet sich auch so mancher von sich aus.
Frage: Inwiefern unterscheidet sich eine Vorlesung der Kinderuni zu den sonstigen Lehrveranstaltungen der Universität Oldenburg?
Dahm-Brey: Gewaltig! Oder haben Sie schon einmal von Professoren gehört, die nach ihrer Vorlesung Autogramme geben müssen und mit zahllosen weiteren Fragen bestürmt werden? Aber im Ernst: Von unseren Wissenschaftlern wissen wir, dass die Vorbereitung einer Kinderuni-Vorlesung deutlich aufwendiger ist. Das versuchen wir als Organisationsteam abzumildern, indem wir mit viel Rat und Tat zur Seite stehen.
Frage: Sind Eltern im Hörsaal erlaubt?
Dahm-Brey: Nein. Aber sie können die Vorlesung live auf einer Leinwand im Foyer des Hörsaalzentrums verfolgen. Übrigens ist das sehr empfehlenswert, denn so lassen sich Fragen am Abendbrottisch leichter beantworten (lacht).

Wo gibt es Karten?

Die Karten für die Vorlesung am 6. März um 16.30 Uhr in der Uni Oldenburg kosten je 2,50 Euro. Sie sind in den NWZ-Geschäftsstellen und allen VVK-Stellen der Nordwest Ticket GmbH erhältlich.

Anna-Lena Sachs Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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