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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Krisen- und Notfallteams helfen den Schulen

04.03.2019
Frage: Welche Folgen hatte der Amoklauf in Winnenden für das Klima an den niedersächsischen Schulen? Wie hat sich auch die Arbeit der Schulpsychologen seither verändert im Umgang mit Schülern, Lehrern und Eltern?
Aschenbach: Im Nachgang des furchtbaren Ereignisses in Winnenden haben sich die niedersächsischen Schulen in vielfältiger Form mit dem Thema auseinandergesetzt – zum Beispiel durch den Aufbau von schuleigenen Krisen- und Notfallteams, Weiterentwicklung von schuleigenen Präventionskonzepten und soziales Lernen. Dabei ist die Schulpsychologie unverändert, wie auch zuvor, eine wichtige Unterstützungsressource und kompetenter Ansprechpartner für Beratungsanliegen von Schulen bzgl. der schulischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen geblieben. Ebenso gibt es aber auch seit dem Jahr 2010 bei der Niedersächsischen Landesschulbehörde (NLSchB) Krisen- und Notfallteams, deren Aufgabe es ist, Schulen in akuten Krisen und Notfällen zu unterstützen. In diesem Zusammenhang wurden bzw. werden die schulpsychologischen Dezernentinnen und Dezernenten regelmäßig durch Qualifizierungsmaßnahmen für ihre Beratungsaufgaben und Unterstützungsleistungen weitergebildet.
Frage: Wie präsent ist das Thema derzeit an niedersächsischen Schulen? Sind Lehrer, Schüler und Eltern verunsichert, möglicherweise auch aufgrund der sehr präsenten Berichterstattung über Amokläufe an Schulen in den USA?
Aschenbach: Das Thema wird sicher immer wieder, vor allem durch mediale Berichterstattungen, an Schulen präsent sein. Durch die gute Kooperation von Schule, Polizei und NLSchB bei dem Themenfeld Gewalt in Schulen und der präventiven Arbeit an den Schulen selbst gelingt hier ein konstruktiver Umgang mit dem Thema.
Frage: Welche präventiven Maßnahmen wurden und werden – auch in psychologischer Hinsicht – in den niedersächsischen Schulen ergriffen?
Aschenbach: Jede Schule hat ein schuleigenes Präventionskonzept und legt dabei die für ihre Schülerinnen und Schüler geeigneten Maßnahmen fest wie z.B. Programme zum sozialen Lernen. Um die Schulen bei dieser Aufgabe zu unterstützen, bietet die NLSchB neben einer schulpsychologischen Beratung auch Qualifizierungen für Schulleitungen und Lehrkräfte an. Hinzugekommen sind inzwischen in vielen Schulen die Fachkräfte für schulische Sozialarbeit, die vor Ort die Schulen bei der Umsetzung von präventiven Maßnahmen unterstützen.
Achim Aschenbach  (54) ist Dezernatsleiter Schulpsychologie der Landesschulbehörde in Lüneburg.
Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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