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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Länder sind gut vorbereitet

06.01.2018
Frage: Steigender Pegelstand nach den starken Regenfällen in den vergangenen Tagen – droht jetzt in vielen Teilen Deutschlands eine Hochwasserkatastrophe?
Hendricks: Die Entwicklung in den Hochwassergebieten hängt natürlich davon ab, wie sich das Wetter entwickelt. Es stimmt mich aber zuversichtlich, dass die Länder, die für den Hochwasserschutz zuständig sind, mit großem Engagement vorgehen.
Frage: Zeigen die Vorsorgemaßnahmen gegen Überschwemmungen und das Hochwasserschutzgesetz bereits spürbare Wirkung?
Hendricks: Die Behörden gehen mit Hochwasser vielerorts wesentlich geübter um als noch vor zehn oder 20 Jahren. Alle Beteiligten haben aus den Hochwasserkatastrophen von 2002 und 2013 gelernt. Die Aufmerksamkeit auf Hochwassergefahren ist heute wesentlich geschärfter. Es gibt inzwischen in allen Risikogebieten Managementpläne, die Gefahren und Risiken ebenso wie die notwendigen Schutzmaßnahmen dokumentieren. Aktuell wurde in Köln zum Beispiel durch den Bau von mobilen Hochwasserschutzwänden die Überschwemmung der Innenstadt verhindert.
Frage: Wo sehen Sie in Zukunft noch weiteren Handlungsbedarf?
Hendricks: Das Nationale Hochwasserschutzprogramm muss Schritt für Schritt umgesetzt werden. Im Rahmen des Programms werden etwa Deiche verlegt oder Rückhaltebecken gebaut, damit sich das Wasser bei hohen Pegelständen ohne Gefahr für Mensch und Tier ausbreiten kann. Insgesamt geht es um rund 150 Projekte in ganz Deutschland.
Andreas Herholz
Korrespondentenbüro Berlin
Tel:
0441 9988 2018

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