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NWZonline.de Region

Markt für Apps zur Bewegungsförderung wächst stetig

05.02.2016
Frage: Frau Dr. Pischke, an Ihrem Institut läuft derzeit eine Studie, die untersucht, wie Erwachsene über 50 Jahren Gesundheits-Apps zur Bewegungsförderung nutzen. Für die Online-Befragung werden jetzt Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht. Worum geht es Ihnen bei der Untersuchung?
Pischke: Durch die große Verbreitung von Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets wächst der Markt für Gesundheits-Apps, insbesondere Ernährungs- und Bewegungsförderungs-Apps, stetig. Nutzerinnen und Nutzer erhalten durch solche Apps beispielsweise die Möglichkeit, an bestimmte Übungen erinnert zu werden und Rückmeldungen zum Trainingsstand zu erhalten. Da regelmäßige körperliche Aktivität das Risiko für viele Erkrankungen und Verletzungen im Alter verringert, ist es relevant zu erforschen, welche Strategien und Maßnahmen Bewegung fördern können – neue Technologien und Anwendungssoftware wie Apps gehören dabei mit dazu.
Frage: An welchen Fragestellungen sind Sie interessiert?
Pischke: In der BIPS-Studie stehen folgende Fragestellungen im Fokus: Welche dieser Gesundheits-Apps und welche Funktionen werden benutzt? Was sind die Gründe dafür, Gesundheits-Apps nicht anzuwenden? Und wie ist die allgemeine Bereitschaft, Apps zukünftig einzusetzen, um körperlich aktiver zu sein?
Frage: Wer kann bei der Untersuchung mitmachen?
Pischke: Für die Studie werden jetzt Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht. Diese sollten über 50 Jahre alt sein sowie ein Smartphone besitzen. Vorerfahrungen mit der App-Nutzung sind nicht erforderlich. Der zeitliche Aufwand für die Teilnahme an der Studie beläuft sich auf etwa 20 Minuten und beinhaltet das Ausfüllen eines anonymen Online-Fragebogens.
Frage: Können Sie noch kurz die grundlegenden Ziele Ihres Instituts erläutern?
Pischke: Die Bevölkerung steht im Zentrum unserer Forschung. Als epidemiologisches Forschungsinstitut sehen wir unsere Aufgabe darin, Ursachen für Gesundheitsstörungen zu erkennen und neue Konzepte zur Vorbeugung von Krankheiten zu entwickeln. Unsere Forschung liefert Grundlagen für gesellschaftliche Entscheidungen. Sie klärt die Bevölkerung über Gesundheitsrisiken auf und trägt zu einer gesunden Lebensumwelt bei.

Dr. Claudia Pischkeist Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS in Bremen. Dort läuft eine Studie, die untersucht, wie Erwachsene über 50 Jahren Gesundheits-Apps zur Bewegungsförderung nutzen.


Infos unter   www.bips-institut.de 
Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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