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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Martin Schulz ist einfach jemand, der begeistern kann

04.02.2017

Frage: Die SPD erlebt mit Martin Schulz einen Höhenflug, klettert in den Umfragen jetzt auf 28 Prozent. Fürchten Sie nicht, dass Erwartungen ins Unermessliche steigen?

Barley: Der Grund für die Euphorie ist doch Martin Schulz selbst. Seine Ausstrahlung bleibt erhalten und wird nicht abnehmen. Er ist einfach jemand, der begeistern kann und der Menschen erreicht, die bisher vielleicht noch nicht ganz von der SPD überzeugt waren.

Frage: Was ist ein realistisches Wahlziel für die SPD?

Barley: Es ist realistisch, dass wir die stärkste Kraft im neuen Bundestag werden und mit Martin Schulz die nächste Regierung anführen. Auf Zahlen lege ich mich da nicht fest.

Frage: Die SPD sagt nicht klipp und klar, mit wem sie regieren will – mit Rot/Rot/Grün oder einer Ampel-Koalition mit FDP und Grünen. Wird es nicht zum Nachteil im Wahlkampf?

Barley: Fragen Sie doch mal Frau Merkel, mit wem sie koalieren will. Es wird die erste Bundestagswahl ohne Koalitionsaussagen von irgendeiner Seite. Niemand kann jetzt mit Gewissheit sagen, welche Konstellationen nachher möglich sein werden.

Frage: Ist eigentlich ausgeschlossen, dass die SPD nach der Wahl noch einmal Juniorpartner in einer Großen Koalition wird?

Barley: Niemand in der SPD will die Fortsetzung der Großen Koalition. Ich weiß nicht, was wir gemeinsam mit der Union noch in Angriff nehmen sollten. Wir haben CDU und CSU in dieser Regierung doch schon bis an ihre Schmerzgrenze gebracht. Die Gemeinsamkeiten sind erschöpft.

Frage: Steuern, Abgaben, Rente – Schulz lässt seine Positionen zu vielen Themen offen. Wird sich das nicht irgendwann rächen?

Barley: Es sind noch acht Monate bis zur Bundestagswahl. Man sollte nicht mit zweierlei Maß messen. Mir ist nach elf Jahren jedenfalls nicht klar, wofür Frau Merkel steht. Martin Schulz hat bereits klare Themen genannt, die er angehen möchte. Dazu gehören Gerechtigkeitsthemen wie Entlastungen für die, die einen Job haben und trotzdem nicht über die Runden kommen. Oder das entschiedene Vorgehen gegen die, die sich auf Kosten der Gesellschaft bereichern. Außerdem hat er ganz deutliche Worte gegen die Spalter und Hetzer in unserem Land gefunden. Bei Martin Schulz weiß man, wofür er steht.

Rasmus Buchsteiner Korrespondentenbüro Berlin
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