Die Leitung der Workshops hatte das Oldenburger Institut für partizipatives Gestalten (IPG). Geschäftsführer Jascha Rohr sprach mit uns über die Veranstaltung.

Viereinhalb Workshops sind Geschichte – wie bewerten Sie die Ergebnisse?

RohrÄußerst positiv. Wir haben mit ganz unterschiedlichen Gruppen wirklich tolle Ergebnisse erarbeitet – und es ist sehr selten, dass dies in dieser Tiefe und diesem Umfang so möglich ist. Am Sonntag konnten wir noch einmal einen Umschlag mit konkreten Projektideen machen; da hätten wir sicherlich mehr Zeit gebraucht, war aber auch schon die nächste Stufe. Das heißt: Wir haben mehr erreicht, als wir uns eigentlich zum Ziel gesetzt hatten.

Aber es geht ja auch um die Umsetzbarkeit – Luftschlösser sind schließlich unbezahlbar...

RohrWir weisen von Beginn an auf die Rahmenbedingungen hin, sagen aber auch klar, dass wir nur Empfehlungen und Vorschläge aussprechen, am Ende trifft aber die Politik die Entscheidungen. Andererseits war es gewünscht, einmal groß, kreativ und visionär zu denken – zusammengestrichen werden die Sachen dann ohnehin meist wieder. Wir haben den äußeren Rahmen also sehr großzügig gesetzt.

Wie werden Sie als IPG nun den Masterplan weiterhin begleiten?

RohrDafür wurde ein anderes Büro ausgewählt. Wir haben maßgeblich den Förderantrag für die Zukunftsstadt mitentwickelt und werden diesen Prozess auch weiter begleiten. Wir kümmern uns um die Dokumentation, danach wird der Masterplan entwickelt. Und dann schauen wir mal!