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NWZonline.de Nachrichten Politik Interviews

Meistens gibt es uns einen Schub

26.02.2019
Frage: „Green Book“ hat den Oscar für den besten Film erhalten. Das Rassismusdrama wird ja auch bei Ihnen gezeigt. Was macht diesen Film Ihrer Meinung nach so sehenswert?
Roßmann: Ein würdiger Gewinner! Der Film schafft es, ein wichtiges Thema unterhaltsam zu transportieren.
Frage: Waren Sie überrascht von der Entscheidung der Akademie? Und welcher Film war Ihr Favorit?
Roßmann: Überraschungen gibt es bei den Oscars immer wieder mal, Prognosen sind da schwierig. Green Book gehörte aber auch zu meinen Favoriten!
Frage: Merken Sie in der Regel einen deutlichen Zuschauerzuwachs für einen Film nach so einer bedeutenden Auszeichnung?
Roßmann: In der Regel kann man schon einen Schub beobachten. Viele Leute sind dann einfach neugierig, auch wenn sie vielleicht sonst nicht so oft ins Kino gehen.
Frage: Ist die Oscar-Verleihung eigentlich Pflichtprogramm für Sie? Was macht die Veranstaltung für Sie aus?
Roßmann: Ich schaue mir am nächsten Tag die Ergebnisse und Highlights an. Aber spannend ist das allemal. Es gibt wenige Ereignisse, die weltweit und auch hierzulande eine derartige Medienpräsenz haben. Ein tolle Werbung nicht nur für die Filme, sondern auch für das Kino an sich!
Frage: Mit Florian Henckel von Donnersmarcks Künstlerdrama „Werk ohne Autor“ ging auch ein deutscher Film ins Oscar-Rennen bei der 91. Preisverleihung (Bester fremdsprachiger Film und beste Kamera). Wie haben Sie dessen Chancen eingeschätzt?
Roßmann: Schade, dass es nicht geklappt hat! Aber die Konkurrenz ist einfach unglaublich stark. Ein dreistündiges Werk über die deutsche Geschichte war manchem Juror dann vielleicht doch zu viel des Guten.
Frage: Wie sehen Sie den deutschen Film derzeit grundsätzlich im internationalen Vergleich aufgestellt?
Roßmann: Wenn man nach dem Kassenerfolg geht, haben es deutschsprachige Filme im Ausland grundsätzlich schwer, allein wegen der Sprache. Aber es gibt immer wieder innovative, heimische Produktionen, die sich international sehen lassen können und auch auf Festivals viel Beachtung finden, so Sebastian Schippers „Victoria“ oder Maren Ades „Toni Erdmann“.
Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
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